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Rügen Caffier will sich aus Pacht-Streit raushalten
Vorpommern Rügen Caffier will sich aus Pacht-Streit raushalten
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07:04 02.06.2014
Zwischen Stralsund und Neuendorf auf Hiddensee gibt es Streit um höhere Pacht-Gebühren. Quelle: Stefan Sauer
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Hiddensee

Im Streit um eine drastische Erhöhung der Pachtgebühren in Neuendorf auf Hiddensee lehnt Innenminister Lorenz Caffier (CDU) es ab, zu vermitteln. Er hat aber erneut betont, einer gütlichen Einigung, die rechtlich vertretbar ist, nicht im Wege zu stehen. In einem Brief an Claas Leschner von der Hiddenseer Grundstücksinitiative bedauert Caffier zudem, „dass der Konflikt um die Pachthöhe beziehungsweise die Kaufmöglichkeit der Grundstücke im Ortsteil Neuendorf noch immer nicht beigelegt ist“.

Das seit 2008 andauernde Zerwürfnis zwischen den Insulanern und der Stralsunder Stadtverwaltung dreht sich um die Erhöhung der Pachtgebühren für den Grund und Boden, der direkt an die Fundamente der pittoresken Fischerhäuser in Neuendorf angrenzt. Bislang betrug der Preis dafür 26 Cent pro Quadratmeter. Stralsunds Oberbürgermeister Alexander Badrow (CDU) möchte die Summe mit einem Schlag um das Vierzehnfache auf 3,60 Euro erhöhen und hat die Neuendorfer deshalb mit bisher rund 100 Gerichtsverfahren überziehen lassen, die er bisher alle gewonnen hat (die OZ berichtete). Daraufhin wandten sich die Neuendorfer neben Caffier auch an Kanzlerin Angela Merkel (CDU).

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Benjamin Fischer