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Rügen Auf der Suche nach einem Schatz: Abrafaxe erreichen Insel Hiddensee
Vorpommern Rügen

Die Abrafaxe erreichen die Insel Hiddensee

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19:29 06.01.2020
Die Abrafaxe erreichen im Mosaik-Heft Nummer 529 den Süden der Insel Hiddensee und suchen nach dem Schatz in der Gellen-Kirche. Quelle: Mosaik-Verlag
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Hiddensee

Abrax, Brabax und Califax befinden sich gerade in der Zeit der Hanse. Die Abrafaxe suchen nach dem „Schatz der Likedeeler“. Im großen Finale ihrer Zeitreise kommen sie auf Hiddensee den Reichtümern sehr nahe. In der Januarausgabe der Mosaik-Hefte (Nummer 529) spielt ein großer Teil der Geschichte auf der Südseite der Insel und trägt den Titel „Die Wettereiche von Hiddensee“.

Nicht nur in Deutschland sind die drei Comic-Helden vielen Menschen ein Begriff, sie haben Fans in vielen Ländern. 1976 lösten sie die Digedags ab und erleben seither Abenteuer am Mittelmeer, in Indien, Asien und Amerika. Und nun erreichen sie auf dem Papier den Norden von Vorpommern.

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Mit den Abrafaxen auf Zeitreise

Die Abrafaxe sind im mittelalterlichen Deutschland, in der Hanse-Zeit um 1430, angekommen. Durch einen glücklichen Zufall wurden sie zu Erben des vierten Teils eines Rätsels, zum „Schatz der Likedeeler“. Dazu bereisten sie in den vorangegangenen Heften die Welt der Hanse auf der Suche nach den anderen Erben. Sie kamen auf ihrer Reise schon nach Leipzig, Lübeck, Rostock, Brügge und Wismar. Im letzten Heft, das auf dem Hansetag in Stralsund spielte, trafen erstmals alle Schatzerben aufeinander.

Seitengestalter und Sprecher im Berliner Mosaik-Verlag, Robert Löffler, freut sich, dass die kleinen koboldartigen Figuren nun das söte Lännecken erreicht haben. „Schon Anfang 2018 stand bei der Planung der Geschichte fest, dass sie nach Hiddensee reisen und zur Gellen-Kirche geführt werden“, sagt er. Hier erreichen die Abenteurer mit ihrem Segelschiff die Insel und gelangen zum Gotteshaus samt Leuchtfeuer. Hier bezieht sich der Autor Jens-Uwe Schubert auf ein Bauwerk, das dort seinerzeit tatsächlich gestanden hat – unweit des heutigen Leuchtfeuers Gellen. Diese Kirche existiert nicht mehr, aber ihre Grundmauern sind bei Niedrigwasser vor der Küste von Hiddensee noch sichtbar.

Recherche in der Bibliothek und im Internet

Zurück zum Heft 529: Alle Rätsel, die zum Schatz führen, sind gelöst. Die Abrafaxe können das Versteck ausfindig machen. An diesem Ort müssen sie aber noch einige Schwierigkeiten überwinden, aber schlussendlich deutet alles auf den hohlen Stamm der Wettereiche neben der Kirche. Mehr soll aber noch nicht verraten werden.

Den großen Höhepunkt zieht der Verlag noch ein bisschen in die Länge. „Das Finale erstreckt sich über zwei Hefte. Was passiert mit dem Schatz? Können sich die Abrafaxe vor ihren Verfolgern verstecken? Dies sind Fragen, die dann beantwortet werden“, sagt Robert Löffler.

Dieses Abenteuer erleben die Abrafaxe im neuen Heft

Die Hanseserie der Abrafaxe „Der Schatz der Likedeeler“ nähert sich ihrem Ende und steuert im aktuellen Heft den vom Berliner Mosaik-Verlag geplanten Höhepunkt auf Hiddensee an.

Die Abrafaxe hatten von einer Frau das Geheimnis um einen Goldschatz erfahren, den einst Seeräuber auf der Flucht versteckt hatten. Um den Schatz zu finden, müssen die Erben dieser Seeräuber zusammenkommen, denn jeder der Nachfahren kennt nur einen Teil des Weges zum Ziel.

Mit Genta haben sie die lange gesuchte vierte Schatzerbin gefunden. Zusammen mit den anderen drei Erben Simon, Odo und Frodo haben sie schon halb Europa bereist und den Schatz gesucht.

An Bord der „Goldenen Makrele“ beschließen die Abrafaxe, zur Südspitze von Hiddensee zu segeln, um dort nach den Schatz zu suchen. Ob sie ihrem Ziel näher kommen, welches Geheimnis hinter dem Schlüssel steckt, den Abrax bei sich trägt und was sie auf der Insel erwartet, das steht im Mosaikheft Nummer 529.

Für das aktuelle Heft haben die Macher hinter den Abrafaxen viele Wochen Vorbereitung benötigt. Im September lag den Zeichnern und Koloristen der redaktionelle Part vor. „Rund vier Monate haben wir für das aktuelle Heft an Zeit investiert“, erklärt der Sprecher.

Besonders gefragt waren die Zeichner. Sie mussten auf die Details von Gebäuden oder Gegenden achten. „Wir sind jetzt nicht speziell nach Hiddensee gereist, um uns den Ort anzusehen und Fotos zu machen. Den größten Teil für die Recherche haben wir in der Bibliothek und im Internet verbracht – solange, bis wir alle Zeichnungen und Detailaufnahmen zusammengetragen hatten.“

100 000 Mosaik-Hefte pro Monat

Die Idee von den Abenteuern auf Hiddensee stammt aus der Feder von Jens-Uwe Schubert, der den Zeichnern die ersten Skizzen im Herbst vorlegte. „Die Anfertigungen entstanden mit Bleistift, auf A3, um besser auf Details eingehen zu können“, sagt Löffler. Die farbliche Gestaltung übernahmen die Koloristen im Verlag, die an dieser Ausgabe noch bis in den Dezember hinein gearbeitet haben. Nach der Digitalisierung folgten die Endabnahme, der Druck und die Auslieferung.

Rund 100 000 Hefte erreichen jeden Monat Mosaik-Fans, 40 000 von ihnen sind Abonnenten. Hauptzielgruppe sind Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren. „Was uns besonders freut, ist, dass viele Kinder von damals auch heute noch im Erwachsenenalter bei den Abrafaxen hängengeblieben sind“, sagt Frank Löffler. Sie lesen mit ihren Kindern und Enkeln gemeinsam die neuen Abenteuer von Abrax, Brabax und Califax.

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