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Rügen Beschlossene Sache: Putbusser wollen Funklöcher jagen
Vorpommern Rügen Beschlossene Sache: Putbusser wollen Funklöcher jagen
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15:41 08.10.2019
Die Putbusser möchten Funklöcher in den Ortsteilen der Stadt stopfen. Quelle: dpa-Zentralbild
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Putbus

Die Putbusser wollen die Funklöcher in den Ortsteilen der Kommune stopfen. Die Grundlage dafür haben die Stadtvertreter während ihrer jüngsten Sitzung gelegt. Sie folgten einstimmig dem Antrag der CDU-Fraktion. Der Inhalt: Die Stadt solle sich um die Teilnahme an der Telekom-Aktion „Wir jagen Funklöcher“ bewerben.

Initiative der Stadt ist gefragt

Das Unternehmen baut nach eigenen Angaben im Jahr rund 2000 Antennen-Standorte neu auf. Die Aktion „Wir jagen Funklöcher“ ergänzt dieses Programm. Bundesweit sollen 50 Funklöcher zusätzlich geschlossen werden. Üblicherweise entscheide die Telekom, wo ein neuer Standort entstehen soll. Im Vordergrund der Bewertung stünden marktwirtschaftliche und funktechnische Erwägungen. Deshalb gebe es Kommunen, die dabei durchs Raster fallen. An diese wende sich „Wir jagen Funklöcher“. „Hier zählt der Wille der Gemeinden, die auch die Initiative ergreifen müssen“, sagt Walter Goldenits, Geschäftsführer Technik der Telekom Deutschland. Dazu gehört, dass die Kommune einen Standort für eine Antenne auf einem Dach oder eine Fläche für einen Mast aufzeigt. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 30. November dieses Jahres.

Land legt Funkmast-Programm auf

Der Antrag war ursprünglich auf Lauterbach fixiert, weil dort die Westpier des Hafens touristisch ausgebaut wird und in der jüngsten Vergangenheit viele neue Wohnhäuser entstanden. Dieser Aspekt wurde aber fallen gelassen. „Denn viele Bewohner anderer Ortsteile haben mich darüber informiert, dass der Empfang noch schlechter ist beziehungsweise es dort überhaupt keinen gibt“, erläutert Stadtvertreterin Julia Präkel. Und die CDU-Fraktionsvorsitzende verhehlt nicht, dass eine gehörige Portion Glück dazu gehöre, um an der Aktion teilnehmen zu können – bei 50 Funkmasten bundesweit. Aber trotzdem, so Präkel weiter, wäre die Vorarbeit der Stadtverwaltung zur Standortsuche nicht umsonst. „Für das Land MV wird ein Funkmast-Programm aufgelegt. Derzeit werden dafür die Förderrichtlinien geschrieben. Und sobald die im nächsten Jahr vorliegen, kann sich die Stadt mit der dann schon geleisteten Vorarbeit umgehend um Fördermittel bewerben“, macht Julia Präkel deutlich.

Von Chris Herold

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