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Rügen Ein halbes Gutshaus blieb
Vorpommern Rügen Ein halbes Gutshaus blieb
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13:23 15.02.2019
Dorfgeschichte Moisselbritz Das Wappen der Erbauer des Guthauses, Familie von Platen, soll auch künftig wieder am Haus glänzen. Quelle: Wenke Büssow-Krämer
Moisselbritz

Der Ortsname Moisselbritz lässt sich auf das slawische „Mysliborici“ zurückführen, was „Leute des Myslibor“ bedeutet und Ähnlichkeiten mit dem polnischen Mysliborzyce oder auch tschechischen Myslibofice aufweisen soll. So findet das Dorf im Buch „Die Kunstdenkmale des Kreises Rügen“ Berücksichtigung, das von Walter Ohle und Gerd Baier 1963 im Leipziger VEB E. A. Seemann Verlag erschienen ist.

Manch geschichtliche Episode ist hier verewigt. 1318 soll Moyselboritze als ehemaliges Lehngut der Familie von Gager erwähnt worden sein. Die südlich des Gutes gelegenen Häuser waren im 16. Jahrhundert von Bauern, am Ende des 17. Jahrhunderts von Kossaten bewohnt. 1801 erwarb dann die Familie von Platen das Gut und errichtete das bis heute bekannte Gutshaus.

Auch wenn nach dem Brand 1952 nur eine Hälfte des Gutshauses übrig blieb und wieder hergerichtet wurde, befindet sich heute auf der einst verlassenen Hälfte des Fundamentes längst ein Eigenheim. Im Ort ist es dennoch ruhiger geworden. Trotz vieler Ferienwohnungen hat das Restaurant wieder geschlossen. Entlang des Boddens hat man von hier aus jedoch an Sommerabenden den Blick auf das Feuerwerk der Störtebeker-Festspiele.

Wenke Büssow-Krämer

Udo Vetter fühlt sich den Erinnerungen an die Geschichte der alten Gemäuer verpflichtet.

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Noch heute kommt man in Moisselbritz ohne Straßenbeleuchtung aus.

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