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Rügen Ein Laub-Iglu für die Igelfamilie
Vorpommern Rügen Ein Laub-Iglu für die Igelfamilie
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18:28 28.11.2019
Sassnitzer Grundschüler bauen eine Igel-Burg und erfahren an ihrem Naturprojekttag mehr über die Lebensweise der kleinen Stacheltiere. Quelle: Grundschule Sassnitz
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Sassnitz

Ideal! Die Sassnitzer Schulanfänger haben den Nationalpark Jasmund gleich vor der Tür. Da bieten sich Projekte an, die man im Freien organisieren kann. Daher machten sich die 1. Klassen gleich nach den Herbstferien auf, um das Igelprojekt zu erleben.

„Die Kinder konnten kaum den Start abwarten“, sagt Schulleiterin Heike Gaerber beeindruckt. Sie waren sehr gespannt auf ihr Naturziel, das sie in der ersten Stunde erwandern wollten. Die Jungen und Mädchen hätten sich perfekt für die Exkursion mit Gummistiefeln, Rucksack und Proviant ausgestattet.

Passende Atmosphäre für Igelprojekt

Ihre erste Etappe führt sie bis zum Eingang des Nationalparks. Hier erfuhren sie die Geschichte der Naturschutzeule, die schon seit 1950 schützenswerte Bäume und Biotope kennzeichnet. Damals hatten die engagierten Naturschützer Kurt und Erna Kretschmann das besondere Schild kreiert und für die flächendeckende Nutzung geworben.

Auf einem Waldweg wanderten die Kleinen durch den Nationalpark, begannen, sich ein eigenes schönes Herbstblatt zu fangen, und erfreuten sich an dem kleinen Wettbewerb. Das war die passende Atmosphäre, um das Igelprojekt fortzuführen. Heike Gaerber erzählt von dem Vorhaben: „Die jungen Naturforscher erfuhren mehr über Lebensweise, Körperbau und Lebensraum der Igelfamilien.“ Spielerisch lernten sie die Gefahren der kleinen stacheligen Tiere kennen und machten sich ans Werk, eine geschützte Igelburg zu bauen.

Kinder brachten Erfahrung aus der Kita mit

Aus dem Kindergarten brachten einige Schüler schon ein Erlebnis mit Igeln mit, denn dort hatten sie mit einer Erzieherin einen Igel gerettet. Ganz stolz erzählten sie von dieser Aktion, bei der sie auch sichergehen mussten, ob das gefundene Tier wirklich eine Waise ist. Mit all diesen Informationen konnte die Gruppe den Burgenbau starten.

Eine Igelburg ist so etwas wie ein Iglu aus Laub und Ästen. Man baut eine Kuppel mit einem Hohlraum und einem Zugang. Dazu muss der Boden, auf dem der Hohlraum sein soll, erst mit ein paar Steinen, Sand oder Holzbrettern ausgelegt werden. Darüber stellt man ein paar Äste auf und ein kniehoher Hohlraum entsteht. In den kann man ein paar Laubblätter legen, aber grundsätzlich sorgt der Igel selbst dafür und polstert das nach seinen Vorstellungen aus. Das Igeliglu hat die ungefähren Ausmaße von 1,5 × 1,5 Metern und ist einen Meter hoch. Die Bauidee fanden einige Schüler so einfach, dass die wohl zu Hause eine solche Burg nachbauen werden.

Von André Farin

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