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Rügen Musik und Tanz vor und hinter der Düne
Vorpommern Rügen Musik und Tanz vor und hinter der Düne
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14:00 07.07.2019
Zum siebenten Mal startete mit "Tag Am Meer" das Festival des Landjugendverbandes
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Prora

Sommer, Sonne, Strand und Meer mit der richtigen Musikmischung genießen – das macht der Landjugendverband jährlich mit seinem „Tag Am Meer“ möglich, für das 2000 Tickets verkauft wurden. Bereits zum siebenten Mal wurde dazu nach Prora eingeladen. „Wir bleiben damit fein, familiär und klein“, sagt Susanne Werner, Geschäftsführerin des Landjugendverbandes. Da ließ sich das Publikum auch nicht davon stören, dass die Sonne diesmal nicht wie gewünscht mitspielte. „Auch wenn der Großteil der Besucher aus Jugendlichen aus MV besteht, haben wir hier auch Kinder, Rentner und ausländische Gäste dabei“, so Susanne Werner.

Das Festival erreicht dabei einen immer größeren Bekanntheitsgrad. „Seit den 90ern war ich ein großer Festival-Anhänger“, sagt Thomas Weber. „Das wurde familiär eine Zeit lang unterbrochen, und nun haben wir geschaut, was man mitnehmen kann“, so der 47-Jährige aus Buxtehude, der sich mit Ehefrau Anke und der achtjährigen Emma den Tag am Meer nicht entgehen lassen wollte. Da Usedom das Urlaubsziel ist, war ein Abstecher zum Festival nach Rügen möglich. „Das Familiäre hat hier angesprochen. Die Musik höre ich sonst auch und die Open-Air-Variante am Strand passt“, sagt Weber, der seine Familie dafür in der benachbarten Jugendherberge unterbrachte.

Für ihren ersten Besuch dieses Festivals kam Monika Panzer sogar aus Bayern auf die Insel. „Ich liebe Musik, das Meer und den Norden. Und die Kombination hier ist natürlich ideal“, sagt die 55-Jährige. „Music und Location stimmen einfach“, stimmt ihr Begleiter Jürgen Meyer zu. Angeschlossen haben die beiden sich hierfür Nicol Pense, die mit ihrer dritten Teilnahme schon zu den Stammgästen gehört. Im Zelt auf dem Festivalgelände hat sich die Gruppe schon einen Tag vorher auf das Erlebnis vorbereitet. „Wir mögen das familiäre Flair, was auch gern so bleiben soll. Das Festival ist nicht zu groß und hat ein gemischtes Publikum“, hebt die 37-Jährige die Vorzüge hervor. Die ehemalige Rügenerin kommt dann gerne aus Bernau für einen Besuch auf die Insel.

Vor und hinter der Düne wurde zwischen den Boxen und Bartresen getanzt, geplaudert und gechillt. Denn auch mit dem einen oder anderen Regentropfen zogen Reggae-, House- und Techno-Töne ihre Anhänger an. Zu späterer Stunde dann auch die Freunde der härteren Bässe.

Um die hundert Mitarbeiter und Freiwillige waren dafür im Einsatz. „Wir bauen hier in zwei Tagen alles auf und an einem Tag wieder ab. Das erlebt man nicht überall“, sagt Chef-Techniker Steffen Weber. „Viele Helfer sind dann nur für den Festivaltag dabei als Parkeinweiser oder Barkraft. Einige arbeiten den halben Tag und feiern dann den halben Tag mit. Aber ohne Fachkräfte geht es auch nicht“, so Weber.

Nicole Zimmermann stand zum dritten Mal beim „Tag Am Meer“ hinter dem Tresen. „Spaß muss schon dabei sein, und wir können hier auch hinter dem Tresen mitfeiern. Hier zu arbeiten, ist wie eine Familie“, sagt die junge Frau aus Neustrelitz. Lob gibt es von den Beteiligten vor und hinter den Kulissen immer wieder für die entspannte und gelassene Stimmung. „All die Jahre sind wir immer ohne größere Vorfälle ausgekommen“, bestätigt Susanne Weber. „Das kennt man aus Diskotheken anders“, weiß Nicole Zimmermann.

Wenke Büssow-Krämer

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