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Rügen Frau bei Steilküstenabbruch auf Rügen verschüttet
Vorpommern Rügen Frau bei Steilküstenabbruch auf Rügen verschüttet
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18:43 21.09.2018
Rund 15 Meter vom Kliff-Fuß entfernt wurde ein Strandbereich auf einer Länge von 150 Metern mit Flatterband abgesperrt, damit die Spaziergänger nicht zu dicht am Hang entlang gehen. Quelle: Feuerwehr Sellin
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Sellin

Nach einem Kliffabbruch am Südstrand von Sellin wurde eine 77-Jährige Frau gestern verschüttet und konnte gerettet werden. Die Urlauberin aus Hessen war gegen Mittag mit ihrer Tochter und deren Mann sowie einem Hund am Strand aus Richtung Südstrand in Richtung Hauptstrand unterwegs. Als sie sich etwa 200 Meter entfernt vom Restaurant „Kleine Melodie“ befanden, stürzten Sand- und Geröllmassen samt Gestrüpp vom Hang herab und begruben die Frau bis zum Hals. Die Steilküste ist in diesem Bereich etwa 30 bis 50 Meter hoch.

Die Freiwillige Feuerwehr Sellin wurde gegen 12.14 Uhr zum Unglücksort gerufen, informierte Wehrführer Karsten Steinwedel. Auch die Wehr aus Baabe war vor Ort. „Als wir eintrafen, hatten Rettungsschwimmer der DLRG und andere Helfer die Frau bereits freigebuddelt. Ihre Begleiter waren unverletzt.“ Der Wachturm der DLRG befindet sich ungefähr 400 Meter von der Abbruchstelle entfernt. Da die Frau über Schmerzen in der Brust klagte, sei ein Krankenwagen gerufen worden, der die Urlauberin ins Krankenhaus brachte. Der Strand wurde kurzfristig abgesperrt, die Spaziergänger am Strand wurden aus dem betroffenen Bereich geholt, so Wehrführer Steinwedel.

An dieser Stelle ist das Kliff besonders aktiv. Schilder weisen auf die Lebensgefahr hin. Zwei weitere Schilder sind durch das Ordnungsamt Mönchgut-Granitz im Strandbereich aufgestellt worden, informierte Arne Fründt, amtierender Leitender Verwaltungsbeamte und Amtswehrführer. Außerdem wurde der Strand auf einer Länge von 150 Metern rund 15 Meter vom Kliff-Fuß entfernt mit einem Flatterband abgesperrt. „Damit sollen die Spaziergänger gen Wasser gedrängt werden, damit sie nicht zu dicht am Hang entlang gehen“, so Fründt. Mit einer Drohne sei zudem der gesamte Bereich abgeflogen worden, um mögliche Risse im Hang zu sichten, die auf weitere Abbrüche hindeuten könnten. „Wir haben aber nichts gefunden“, so Fründt.

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