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Rügen Gelbes Licht für Brückenbau
Vorpommern Rügen Gelbes Licht für Brückenbau
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08:51 17.06.2015
Die marode Brücke in Seedorf soll neugebaut werden.
Die marode Brücke in Seedorf soll neugebaut werden. Quelle: Gerit Herold
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Sellin-Seedorf

Für den seit Jahren geplanten Brückenbau in Seedorf habe das Wirtschaftsministerium jetzt die Nachbewilligung von Fördermitteln in Aussicht gestellt, informierte Bürgermeister Reinhard Liedtke auf der jüngsten Gemeindevertretersitzung des Ostseebades Sellin, zu dem der Ortsteil Seedorf gehört. Dabei geht es um eine Summe in Höhe von 495 000 Euro.

Im Dezember letzten Jahres wurde zu dem Bauvorhaben das Vergabeverfahren durchgeführt. Doch die Angebotssummen sprengten den ursprünglich angesetzten Kostenrahmen von rund 1,7 Millionen Euro. Plötzlich standen Mehrkosten in Höhe von einer halben Millionen Euro im Raum. Damit war die Finanzierung nicht mehr gedeckt, das ganze Projekt stand auf der Kippe.

Die Baumaßnahme, für die das Amt Mönchgut-Granitz Bauherr ist, wird über das Radwegeprogramm zu 90 Prozent gefördert. Die Kosten mussten nun neu kalkuliert werden, eine erneute baufachliche Prüfung folgen.

„Die Gesamtkosten belaufen sich mittlerweile auf rund 2,3 Millionen Euro“, so Liedtke.

Das marode Brückenbauwerk aus den 70er Jahren, das Seedorf (Gemeinde Sellin) und Preetz (Gemeinde Lancken-Granitz) auf dem kürzesten Weg über das Wasser miteinander verbindet, muss abgerissen werden. Im Anschluss wird eine neue Stahlkonstruktion mit einem Spezialbelag aus Kunststoffbeschichtung errichtet. Baubeginn soll im Spätherbst sein.



Gerit Herold

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