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Rügen Gemeinderat: Vorerst keine Bebauung am Stabenweg
Vorpommern Rügen Gemeinderat: Vorerst keine Bebauung am Stabenweg
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00:00 29.08.2014
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Göhren

Nachdem der Bauausschuss die Aufstellung des B-Planes Nr. 24 „Mischgebiet Stabenweg“ abgelehnt hatte (die OZ berichtete), ist dem nun auch die Gemeindevertretung einstimmig auf ihrer letzten Sitzung gefolgt. Gleichzeitig wurde der Göhrener Bürgermeister ermächtigt, mit den Eigentümern des Areals über mögliche Planungsziele zu beraten. Aus deren Mitte müsse schließlich auch ein Antrag für ein B-Plan-Verfahren kommen, dem die Gemeindeväter so jetzt nicht zustimmen wollten.

Den Aufstellungsbeschluss hatte die Akzent Waldhotel GmbH Göhren beantragt. Demnach sollen auf dem Gelände Eigenheime und kleines Gewerbe angesiedelt werden. Die Gemeinde sollte das Gebiet entwickeln und die Kosten für das B-Plan-Verfahren übernehmen. „Wieso sollen wir die Fläche entwickeln, ohne zu wissen, was der Eigentümer will?“, kritisierte Bauausschussvorsitzender Edwin Kopplin. Die Gemeinde will das Gebiet an der alten Försterei mit der ehemaligen Schweinemastanlage seit Jahren entwickeln.

Wie es mit dem zweiten Antrag von Wilfried Horst vom Akzent Waldhotel zum Aufstellungsbeschluss zum B-Plan Nr. 23 „Wohngebiet Stabenweg“ weitergeht, sei derzeit noch in der Schwebe, weil die Gemeinde erst einen Konsens finden müsse, informierte Bürgermeister Wolfgang Pester (parteilos). Horst gehört eine Teilfläche in dem besagten Gebiet. Auf der könnten 33 Bauplätze für Ein- und Zweifamilienhäuser entstehen. Außerdem zwei Häuser mit jeweils acht (Mitarbeiter-)Wohnungen. Damit soll die Nachfrage von jungen Leuten und Arbeitskräften nach bezahlbarem Wohnraum befriedigt werden.

Es soll rund 40 Bauwillige aus Göhren und den Nachbargemeinden geben. Dafür würde Horst der Gemeinde sein Grundstück zur Verfügung stellen. Entwickeln soll es die Kommune.



Gerit Herold

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