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Rügen Gutshaus wieder saniert
Vorpommern Rügen Gutshaus wieder saniert
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00:00 13.02.2015
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Jarnitz

Das Gut Jarnitz wird bei den Autoren Walter Ohle und Gerd Baier in ihrem Buch „Kunstdenkmale des Kreises Rügen“ als offener Gutshof mit Wirtschaftsgebäuden, darunter auch einer Fachwerkscheune, beschrieben. Das Gutshaus selbst ist ein zweigeschossiger, verputzter Backstein-Traufen-Bau. Er entstand wohl in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Die Türen und Fenster sind eher einfach gehalten. Auf der Rückseite des Walmdaches soll es drei Dachgauben geben.

Das Haus sei schon immer als Wohnhaus genutzt worden, berichten die Janitzer Anwohner. Zu DDR-Zeiten befanden sich auch das Büro der LPG-Tierproduktion sowie eine Kindertagesstätte dort. Die jetzigen Besitzer des Gebäudes, Ute Matthiesen und Harald Höfli, sind in den 90er Jahren auf die Insel Rügen und nach Jarnitz gekommen. „Wir haben das Haus in einem sehr heruntergekommenen Zustand vorgefunden, gekauft und anschließend saniert“, berichtet Ute Matthiesen. Es wirkte grau, wenig herrschaftlich und der Putz bröckelte bereits. Seit 2002 wohnt sie mit ihrem Mann in dem Herrenhaus.

Acht Jahre später erstrahlte das Gebäude wieder in seinem ursprünglichen Glanz und hellen Farbtönen.

Die Bewohner des Gutshauses lieben das ruhige Leben auf dem Dorf. „Die Nachbarn sind nett und wir genießen die langen Spaziergänge mit unserem Hund in und um Jarnitz herum“, sagt Ute Matthiesen.



Manuela Wilk

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