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Rügen Hafen, Straßen, Springbrunnen: Viele Projekte in Putbus geplant
Vorpommern Rügen Hafen, Straßen, Springbrunnen: Viele Projekte in Putbus geplant
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10:00 11.03.2019
Bürgermeisterin Beatrix Wilke stieß mit Bürgervorsteher Jörg Riemer (l.) und Landrat Dr. Stefan Kerth auf ein erfolgreiches Jahr für Putbus an. Quelle: Mathias Otto
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Putbus

Aus dem traditionellen Neujahrsempfang in Putbus wird ein „Empfang des Frühlings“. Der Wunsch vieler Einwohner war es, diese festliche Veranstaltung nach hinten zu verlegen. Bürgermeisterin entsprach diesem Wunsch. Knapp 150 Besucher, darunter Vertreter der Partnergemeinde Eutin, der Feuerwehr, aus Vereinen und Verbänden sowie aus der Politik und Wirtschaft der Insel folgten der Einladung in den Marstall.

Putbus hat einen faszinierenden Stadtentwurf. Ich bin gerne hier“, sagte der Landrat Dr. Stefan Kerth (SPD). Auch Bundestagsabgeordnete Kerstin Kassner (Linke) kam ins schwärmen: „Der Ort kann eine gute Bilanz seit 1989 vorweisen. Dazu gehören Marktplatz, Rathaus, Circus, Hafen Lauterbach, der Park und das Theater. Die Stadt ist bekannt für seine Kunst und Kultur, aber auch für seine Rosen. Putbus hat deshalb den Namen Rosenstadt redlich verdient.“ Warme Worte kamen ebenfalls vom Bürgervorsteher Jörg Riemer (CDU), der den Förderverein Theater Putbus für seine Arbeit lobte. „In vielen Jahren des Bestehens ist das Theater immer wieder in den Mittelpunkt gerückt. Großen Anteil daran hat der Vorsitzender des Förderverein Klaus Möbus. Aufgrund seiner Bemühungen sind aus 50 bereits 165 Förderer geworden“, sagt er. Auch die Feuerwehr, die im vergangenen Jahr zu 235 Einsätzen im Stadtgebiet ausrücken musste, bedachte er mit dankenden Worten seiner Rede.

Festspielfrühling ist beliebt

Bürgermeisterin Beatrix Wilke (parteilos) blickte auf ein aufregendes Jahr zurück. So wurde etwa das Projekt im Hafen Lauterbach angekurbelt. Nach unzähligen Jahren der Planungen und Prüfungen gab es für die Sanierung im Januar den Fördermittelbescheid. Im Sommer ist Baustart. Die Eröffnung des Festspielfrühling fand im März im Marstall statt und war weit im Voraus ausverkauft. „Das zeigt die Beliebtheit dieser Veranstaltung“, sagt sie. Auch in diesem Jahr ist der Auftakt in Putbus. Im Juni wurde die Fahrbahndecke im Ortsteil Kasnevitz erneuert.

Auch wenn der Landrat die prekäre Haushaltslage der Stadt ansprach, ist trotzdem viel geplant in diesem Jahr. Unter anderem die Fertigstellung der Parksanierung, die LED-Umrüstung der Straßenbeleuchtung und der Beginn der Straßenbaumaßnahmen am Mühlenberg. „Zur Fortführung der Städtebausanierung beginnt ein neues Programm. Diese Maßnahme erstreckt sich über mehrere Jahre“, sagt die Bürgermeisterin. Geplant sind unter anderem die Erneuerung die Fassade der Orangerie sowie die Erneuerung des Springbrunnens im Schlosspark.

„Ehrenamt ist unbezahlbar“

Als Wertschätzung ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit für die Stadt wurden Helmut Österreich und Harald Bindernagel geehrt. Helmut Österreich pflegt seit Jahren den Spielplatz in der Fritz-Reuter-Siedlung unentgeltlich. Er mäht dort den Rasen und sorgt für Sauberkeit. Außerdem engagiert er sich in der Nachbarschaftshilfe und repariert Fahrräder. Harald Bindernagel lebt seit seiner Geburt in Wreechen. Nachbarschaftshilfe ist für ihn eine Selbstverständlichkeit. Zur Wrechener 700-Jahr-Feier war er derjenige, der die gesamte Historie des Ortes zusammentrug sowie die Zeitung dazu erstellte. Er wirkt zudem seit vielen Jahren als Vorsitzender des Seniorenbeirates. Harald Bindernagel organisiert Tanznachmittage und bemüht sich um Mitfahrgelegenheiten, damit jeder an Veranstaltungen teilnehmen kann.

Bürgervorsteher Jörg Riemer (l.) und Bürgermeisterin Beatrix Wilke überreichten Harald Bindernagel ein Präsent und würdigten somit seine Arbeit im Ehrenamt. Quelle: Mathias Otto

„Ehrenamt erfordert Kraft, Elan und manchmal auch Selbstüberwindung. Dazu braucht man auch mal Bestätigung, Aufmunterung und Unterstützung durch Mitmenschen, die mit offenen Augen wahrnehmen, was alles getan wird. Ehrenamt ist nicht nur Arbeit, die nicht bezahlt wird. Vielmehr ist es Arbeit, die unbezahlbar und unverzichtbar ist“, sagt die Bürgermeisterin.

Mathias Otto

Seit Sonnabend sind im „Circus eins“ in Putbus Werke zweier Frauen zu sehen. Daniela Risch und Gunilla Jähnichen stehen im Mittelpunkt dieser Ausstellung. Sie stellen hier ihre Kunstwerke aus.

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