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Rügen Hafen soll Strand des größten Ostseebades der Insel sichern
Vorpommern Rügen Hafen soll Strand des größten Ostseebades der Insel sichern
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07:12 18.08.2014
Der sanierte Teil des Blocks II in Prora Quelle: Maik Trettin
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Binz

Der Binzer Ortsteil Prora auf Rügen ist für Karsten Schneider ein idealer Standort für den maritimen Tourismus. „Das ist das, was uns bislang fehlt. Wir haben keinen Hafen, keine Segler. Dabei würde diese Klientel sehr gut hierher passen“ sagt der Binzer Bürgermeister.

Er hält einen Hafen auch aus einem anderen Grund für wichtig. „Ich denke, dass wir damit auch unsere Strände sichern. Als ich 1986 nach Rügen kam, endete der Steinstrand hinter Mukran. Heute reicht er weit bis nach Prora hinein“, macht Schneider deutlich. Er hoffe, dass sich mit einem Hafen die Strömungsverhältnisse vielleicht so ändern ließen, dass sich der Sand wieder an den Stränden der Binzer Bucht ablagert und nicht an ihr vorbeitransportiert werde.

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Bezug nimmt er damit auch auf die Aussagen von Experten, nach denen Binz in der Zukunft immer weiter versteinern wird. Die hatten sich zu Wort gemeldet, nachdem der Binzer Kurdirektor Sebastian Schenk am Fischerstrand ein inzwischen umstrittenenes Steinerücken veranlasst hatte.


Lesen Sie hier das ganze Interview: Proraer Hafen soll Binzer Strände sichern



Chris-Marco Herold