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Rügen Haus am Königsstuhl begrüßt 2,5-millionsten Besucher
Vorpommern Rügen Haus am Königsstuhl begrüßt 2,5-millionsten Besucher
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00:00 12.02.2013
Astrid und Bernd Deutschmann zeigten ihrem neunjährigen Enkel Lenny die Ausstellung im Nationalparkzentrum am Königsstuhl. Dort wurden sie gestern als 2,5-millionste Besucher begrüßt. Quelle: Nationalparkzentrum
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Die Nummer ihres Tickets stimmte genau mit der überein, die für den 2,5-millionsten Besucher ermittelt wurde. Genau so viele Gäste haben die Einrichtung seit deren Eröffnung im März 2004 besucht.

Bei der Familie Deutschmann/Bierstedt handelt es sich um Rüganer. Sie gehören zu den Gästen, die noch im ersten Jahr des Bestehens das Haus am Königsstuhl erkundeten. Aber seitdem waren sie nicht mehr im Nationalparkzentrum. „Uns fehlt einfach die Zeit dazu“, sagt Bernd Deutschmann. „Wir sind selbst Ferienwohnungsvermieter und somit in der Saison sehr beschäftigt.“ Aber, versichert er: Sie würden ihren Gästen immer einen Ausflug zum Königsstuhl und einen Besuch des dortigen Nationalparkzentrums empfehlen. Die Deutschmanns nutzten die Gelegenheit für einen Besuch lieber in der Nebensaison. Enkel Lenny hat gerade Ferien, und so kam das Angebot für die Oma-Opa-Enkel-Tage gerade recht. Dass die Begrüßung am Königsstuhl so ausfallen würde, damit hatten sie natürlich nicht rechnen können. Die Familie konnte sich über einen bunten Blumenstrauß freuen, bekam die Handpuppen „Mimi & Krax“ sowie das „terra“-Spezialheft aus der Nationalpark-Fanartikelreihe als Souvenir geschenkt und genoss im Bistro Kaffee und Kuchen. Den Eintritt hatten die drei Jubiläumsgäste übrigens frei.

Sie schwärmten anschließend von der Ausstellung, in der sie sich in aller Ruhe umsehen konnten. „Vor allem Lenny war total begeistert von ,Mimi & Krax‘, die ihn auf der Kinderreise begleitet haben.

Und nun bekommt er diese beiden auch noch als Handpuppen mit nach Hause. Das ist toll“, freute sich Lennys Oma Astrid.

Familien, Schulklassen, Reisegruppen und Individualgäste — sie alle haben seit der Eröffnung des Nationalparkzentrums die Erlebnisausstellung, das Multivisionskino und natürlich den Blick vom Königsstuhl genossen. Auch wenn die Besucherzahlen im vergangenen Jahr gegenüber den Vorjahren deutlich von durchschnittlich 300 000 auf zuletzt 243 000 abrutschten (die OZ berichtete):

Zentrums-Geschäftsführer Ulf Steiner ist trotzdem optimistisch. Denn die Besucher bleiben immer länger in der Einrichtung. Von 2011 zu 2012 registrierte man am Königsstuhl einen unerwartet kräftigen Anstieg der so genannten Verweildauer auf 3,2 Stunden.

Etwas weniger Gäste länger zu binden sei besser, als mehr Gäste in kürzerer Zeit durch das Haus zu führen, findet Steiner und hat dabei neben dem Vorteil für die Umweltbildung auch das wirtschaftliche Ergebnis im Blick. Wer länger bleibt, kann auch mehr Geld ausgeben. Zum Beispiel im Bistro, das vom Zentrum seit dem vergangenen Jahr nicht mehr verpachtet sondern selbst bewirtschaftet wird. Der Anteil der Gäste, die dort verweilten, war noch nie so hoch wie 2012.

Und auch die weltweite Fangemeinde wächst immer stärker an, sagte Steiner vor wenigen Tagen im Ausschuss für Wirtschaft, Kultur und Tourismus. 3000 eingetragene Freunde hat das Nationalparkzentrum auf seiner Facebook-Seite, wo es ständig über aktuelle Entwicklungen informiert. Ein kleiner, aber wichtiger Baustein, findet der Geschäftsführer. „Wir haben einen guten Rücklauf aus den neuen Medien.“

Schwarze Zahlen trotz Besucherrückgangs
25 Prozent der Kosten eines Besuchs am Königsstuhl machen für die meisten Gäste die Parkgebühren aus. Das rechnete der Geschäftsführer des Nationalparkzentrums, Ulf Steiner, im Ausschuss für Wirtschaft, Kultur und Tourismus vor. Das Zentrum selbst hatte seinen Eintrittspreis für Erwachsene vor gut einem Jahr von 6 auf 7,50 Euro erhöht. Den Grund für den Rückgang der Besucherzahlen sieht man aber eher in der allgemein schlechten Saison, die die Insel im vergangenen Jahr erlebte. Trotzdem schrieb die Einrichtung schwarze Zahlen — ein Minus gab es nur im ersten Jahr seines Bestehens.

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