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Rügen Her mit dem Titel: Altefähr auf dem Weg zum Seebad
Vorpommern Rügen Her mit dem Titel: Altefähr auf dem Weg zum Seebad
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00:00 10.09.2014
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Altefähr

Die Altefährer wollen mitspielen in der Liga von Binz, Sellin, Göhren oder Hiddensee und ihrem Ortsnamen künftig das Wort Seebad voranstellen. Dafür braucht der Ort staatlichen Segen. Den Antrag haben die Altefährer längst gestellt. Nunmehr wurde am Montagabend der kommunale Eigenbetrieb Hafen- und Tourismuswirtschaft beauftragt, das Anerkennungsverfahren voranzutreiben und zu begleiten.

Hierfür müssen die Altefährer noch Unterlagen vorlegen: ein Klima- und ein Emmissionsgutachten. „Das erste werden wir uns mit der Hansestadt Stralsund teilen, die Erholungsort werden will. Das zweite Gutachten geben wir selbst in Auftrag“, sagt Bürgermeister Ingulf Donig (SPD). Er ist übrigens optimistisch, dass das Verfahren erfolgreich sein wird. „Wir streben an, ab 2015 Seebad zu sein. Deshalb sind wir auch jetzt schon Mitglied des Bäderverbandes.“

1993 hatten sich die Altefährer, deren Ort in den Goldenen Zwanzigern auf Postkarten als „Ostseebad“ angepriesen wurde, erstmals um einen Titel beworben — um den eines staatlich anerkannten Erholungsortes. „Wir sind damals durchgefallen, weil wir fast nichts zu bieten hatten“, erinnert sich Donig.

Das hat sich inzwischen geändert. Zum Segen wurde den Altefährern das Städtebauförderprogramm, in das die Gemeinde 2002 aufgenommen worden war. „In der Folge sind Schandflecke verschwunden, wurden Straßen saniert“, zieht Donig Bilanz.

Das letzte I-Tüpfelchen hatten die Altefährer erst in diesem Jahr gesetzt. Am Ufer des Strelasunds haben sie sich auf einem 45 000 Quadratmeter großen Areal einen barrierefreien Strand herrichten lassen. Das Ganze hat etwa zwei Millionen Euro gekostet. Die Gemeinde selbst war mit etwa 200 000 Euro mit im Boot. Den Löwenanteil der Kosten hat das Wirtschaftsministerium mit Fördermitteln getragen. Und Anfang Mai konnten die Altefährer zusammen mit ihren Gästen das Kleinod in Besitz nehmen.

Sieben Seebäder gibt es derzeit auf den Inseln Rügen und Hiddensee. Im Einzelnen handelt es sich dabei um Binz, Sellin, Baabe, Göhren, Thiessow, Breege-Juliusruh sowie die Insel Hiddensee. Dazu kommen noch zehn staatlich anerkannte Erholungsorte: Lancken-Granitz, Middelhagen, Gager, Sassnitz, Dranske, Putgarten, Glowe, Lohme, Putbus und Wiek.



Chris-Marco Herold

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