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Rügen 591 Brandschützer beweisen Mut und Ausdauer
Vorpommern Rügen 591 Brandschützer beweisen Mut und Ausdauer
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18:35 28.10.2019
Die jungen Brandschützer mussten verschiedene Stationen absolvieren. Quelle: Henning Thürke
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Thiessow

Geschicklichkeit, Orientierungssinn, technisches Wissen, Mannschaftsgeist und Ausdauer waren gefragt beim Herbstmarsch der Jugendfeuerwehren des Landkreises Vorpommern-Rügen. Dieser fand am Sonnabend in der Gemeinde Mönchgut statt. 79 Mannschaften mit insgesamt rund 600 Teilnehmern stellten sich der Herausforderung.

Auf dem Programm standen für die unter Zehnjährigen (U10) eine Strecke von 5,3 Kilometern und für die über Zehnjährigen (Ü10) eine 9,3 Kilometer lange Tour zwischen Thiessow und Klein Zicker. Die Teams starteten zeitlich versetzt am Hafen von Thiessow. Sie mussten auf ihrem Rundkurs verschiedene Stationen absolvieren und Aufgaben lösen, die Koordinationsvermögen und Teamdenken erforderten.

Bilder von einem spannenden Wettkampftag

Neben Stiefelweit- und Fangleinenzielwurf sowie Staffellauf „Löschangriff“ waren die Stationen Knoten binden, Holzklötze stapeln und Cola-Kisten-Rennen zu bewältigen. Zudem wurde Wissen in der Fahrzeug- und Gerätekunde abverlangt sowie darüber, wie man sich im Wald orientiert. Weiterhin mussten sich die jungen Brandschützer um eine „unterkühlte“ Person am Fischereihafen in Klein Zicker kümmern.

Über den Sieg in der U 10 konnte sich am Ende das Team aus Parchtitz/Kluis 1 freuen. Platz 2 belegte Bad Sülze vor Göhren auf Rang 3. Die Göhrener wurden zudem für ihr 25-jähriges Bestehen geehrt. In der Ü 10 stand die Mannschaft Abtshagen 1 ganz oben auf dem Treppchen vor Grimmen 2 und Süderholz 2.

„Wichtig war, dass der Spaß im Vordergrund steht. Aber die Kinder sollten auch etwas lernen“, erklärte Arne Fründt, Amtswehrführer des Amtes Mönchgut-Granitz. Er hatte die Veranstaltung mit den Jugendwarten des Amtsbereiches im Auftrag des Kreisfeuerwehrverbandes organisiert.

„Wir machen jedes Jahr das Amtszeltlager, bei dem auch ein Marsch stattfindet. Aber einen in dieser Größenordnung hatten wir noch nicht. Es war super, aber ein Mammut-Marathon“, freute sich Fründt über den gelungenen Wettkampftag. Dabei konnten sich die Organisatoren über viele Helfer freuen. Die neun unterschiedlichen Stationen betreuten der Sanitätszug des Landkreises, das Technische Hilfswerk (THW) Ortsverband Bergen, die Johanniter Hundestaffel sowie die freiwilligen Feuerwehren aus Binz, Göhren, Thiessow, Middelhagen, Groß Zicker, Lancken-Granitz und Zirkow.

Nicht mit in den Marsch eingebunden waren die Brandschützer aus Sellin und Baabe, die für diesen Tag komplett die Einsatzbereitschaft übernommen hatten. „Sie standen am Sonnabend für alle Schadensbereiche im Amtsbereich zur Verfügung“, so Fründt.

„Uns haben auch ganz viele Sponsoren unterstützt bei der mega Logistik, wie Andreas Ehrke, Susann Zwinkmann, Stefan Polenz und die Reha-Klinik mit Verpflegung sowie die Nord GmbH mit Toiletten, die VVR mit einem Bus-Shuttle für die Teilnehmer vom Parkplatz vor Thiessow bis zum Hafen“, so Fründt. Der THW-Ortsverband Stralsund stellte einen Einsatzleitwagen 2 und das Autohaus Abraham einen Transporter zur Verfügung.

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