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Rügen Hicks Heckenschnitt: 16 000 Euro Strafe angedroht
Vorpommern Rügen Hicks Heckenschnitt: 16 000 Euro Strafe angedroht
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06:52 05.10.2017
Peter Hick,  Intendant der Störtebeker-Festspiele soll eine Strafe wegen eines Heckenschnitts zahlen. Quelle: Stefan Sauer (dpa)
Ralswiek

Wegen unerlaubten Rückschnitts einer Hecke droht das Straßenbauamt Stralsund dem Intendanten der Störtebeker Festspiele Peter Hick mit einer happigen Schadensersatzzahlung. Genau 16 444 Euro und 39 Cent fordert das Amt von Hick, so hoch sei die Wertminderung des Grundstücks an der B96 bei Ralswiek, welches im Besitz der Bundesrepublik Deutschland sei. Das geht aus einem Schreiben hervor, dass der OSTSEE-ZEITUNG vorliegt. „Ich habe meinen Anwalt eingeschaltet. Die Vowürfe stimmen vorne und hinten nicht“, sagt Hick. „Es geht schon damit los, dass die Hecke hauptsächlich auf meinem Grund und Boden steht.“

Weil der Intendant der Störtebeker Festspiele Peter Hick eine Hecke in Ralswiek beschnitten hat, die angeblich nicht auf seinem Grundstück steht, soll er 16 000 Euro Schadensersatz zahlen.

Zankapfel ist ein rund 120 Meter langer Heckenabschnitt, der zwischen der B96 in Höhe Ralswiek und dem angrenzenden temporären Parkplatz der Störtebeker-Festspiele sowie benachbarten Feldern verläuft. Hier sind die Spuren des offensichtlich kräftigen Rückschnitts noch zu sehen. Die Hecke – bestehend unter anderem aus Rose, Felsenbirnen, Liguster und Schlehe ist in Teilen nicht mehr drei sondern nur noch rund einen Meter hoch, auch jetzt im Herbst sind noch Schnittstellen zu sehen. Peter Hick sieht das Versäumnis nicht bei sich.

Pflegemaßnahmen von offizieller Seite hätte es nach Angaben Hicks an der Hecke keine gegeben, im Juni habe er dann mit Blick auf die immer höher werdende Hecke auf eigene Faust den Rückschnitt beauftragt. „Diese Hecke ist unter anderem auf unseren Parkplatz gewuchert, also habe ich sie zurückschneiden lassen“, sagt Hick. „Allerdings steht ein Großteil dieser Hecke auch auf meinem Grundstück, und nicht etwa wie behauptet auf dem Grundstück der Bundesrepublik. Das habe ich mir extra von einem Vermesser bestätigen lassen.“ Somit sei die geforderte Summe in den Augen Hicks hinfällig. Eine einfache telefonische Rückfrage über die Eigentumsverhältniss hätte alles klären können, meint der Intendant. „Diese unkorrekte Arbeitsweise ärgert mich.“Das Straßenbauamt Stralsund äußerte sich nicht zu den Vorwürfen.

Anne Friederike Ziebarth

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