Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Rügen In letzter Minute: Pokal bleibt in Trent
Vorpommern Rügen In letzter Minute: Pokal bleibt in Trent
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:00 01.09.2014
Die Selliner Ostseefanfaren führten den Festumzug zum 20. Geburtstag der Göhrener Jugendwehr an. Fotos (7): Dieter Lindemann
Anzeige
Göhren

Aufregung beim Team der Jugendfeuerwehr Trent: Als es den im vergangenen Jahr errungenen Wanderpokal vor der Eröffnung des Jugendwehren-Wettkampfes in Göhren abgeben wollte, war dieser nicht zu finden. Die jungen Kameraden hatten ihn glatt zu Hause vergessen. Da half nur eins: zurück nach Trent und die Trophäe holen. Ein Feuerwehrmann schaffte es dann auch, dass gegen Mittag zur Siegerehrung der begehrte Ostseepokal an seinem richtigen Platz stand.

Hoch motiviert waren die sechs Mannschaften mit Kindern und Jugendlichen von über zehn Jahren und die zwei Trupps der unter Zehnjährigen in den Wettkampf gegangen. „Wir haben im letzten Jahr den ersten Platz belegt und den Wanderpokal mit nach Hause genommen“, sagte Dominic Neumann (14) aus Trent. „In den Ferien, aber auch in der ersten Schulwoche haben wir tüchtig trainiert. Allerdings ohne Wasser — bis alles klappte. Unsere Wettkampfstimmung ist deshalb bestens.“ Nach dem Startsignal hatten die Mannschaften die Aufgabe, einen Löschangriff zu führen und am Ende der 85 Meter langen Wettkampfbahn eine Flasche von einem Sockel zu spritzen.

Beatrice Sieblist, stellvertretender Jugendwart der Freiwilligen Feuerwehr Binz, erzählte, dass dieser Wettkampf bereits seit Jahren jeweils im Trainingslager im Mai auf Ummanz trainiert wird. „Jeden Montag ist für die Jugendwehr Feuerwehrdienst, und da wurde ebenfalls fleißig weitergebildet“, sagte Sieblist. „Gegenwärtig haben wir zwölf Kinder unter zehn Jahren, und daraus haben wir eine Mannschaft von sechs Mädchen und Jungen gebildet. Sie ist gut motiviert.“

Die jüngsten Nachwuchskader der Wehren hatten beim Wettkampf die Aufgabe, nach dem Start C-Schläuche auszurollen und an einen Verteiler anzukuppeln. Anschließend wurde ein Knoten gebunden und schließlich aus einer Kübelspritze eine Flasche vom Podest gespritzt. Die kleinen Kämpfer taten ihr Bestes, und es war für sie nicht leicht, mit ihren kleinen Fingern den Schlauch mit der Kupplung zu verbinden. Aber sie schafften es.

Der Wettkampf blieb spannend bis zur letzten Minute. Die Ummanzer Jugendwehr glaubte den Wanderpokal schon errungen, als die Trenter zum Schluss noch einmal Bestzeit vorlegten.

Als die Mannschaft aus Trent aus den Händen von Göhrens Bürgermeister, Wolfgang Pester, den Wanderpokal empfangen hatte, meinte Dominic Neumann: „Warum am Anfang des Wettkampfes die Aufregung? Der Pokal hätte zu Hause bleiben können.“

Die Göhrener Feuerwehr feierte an diesem Tag ihre Jugendfeuerwehr auch ohne Sieg beim Wettkampf, denn sie wurde 20 Jahre alt. Dazu hatte sie die Wehren aus der Nachbarschaft, aber auch aus dem Inselnorden, aus Altenkirchen, eingeladen. Ein großer Festumzug, mit den Ostseefanfaren Sellin an der Spitze, marschierte durch Göhren. Vor dem Gerätehaus wurden Begrüßungs- und Gratulationsreden gehalten. Jugendwart Christoph Spange und Wehrleiter André Hoch wurden vom Bürgermeister mit einer Plakette als Dank und Anerkennung für ihre geleistete Arbeit ausgezeichnet.

Nach dem offiziellen Teil folgte ein Platzkonzert des Selliner Fanfarenzugs. Das kam so gut an, dass der Klankörper mehrere Zugaben geben musste.

Platzierungen
Ergebnisse Ü-10:
1. Platz und Wanderpokal: JF Trent,
Zeit: 26,1 Sekunden 2. Platz: JF Ummanz, Zeit: 30,1 Sekunden 3. Platz: JF Sehlen, Zeit: 30,8 Sekunden 4. Platz: JF Göhren, Zeit: 41,7 Sekunden 5. Platz: JF Sassnitz I, Zeit: 51,6 Sekunden 6. Platz: JF Sassnitz II, Zeit: 56,7 Sekunden
Ergebnisse U-10 1. Platz: JF Binz, Zeit: 54,2 Sekunden 2. Platz: JF Sehlen, Zeit 58,2 Sek.



Dieter Lindemann

Das Duckstein-Festival startet zwar mit herbstlichen Temperaturen, die Besucher erweisen sich aber als wetterfest.

01.09.2014

Der Putbusser Pferdesportler konnte sich nahe Wolgast nach der Dressur und dem Springparcours an die Spitze des Starterfeldes setzen.

01.09.2014

Die Badmintonasse des TSV Empor Göhren waren kürzlich zu Gast im Trainingslager in Hamburg-Bergedorf.

01.09.2014