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Rügen Internationales Film-Festival startet auf Rügen
Vorpommern Rügen Internationales Film-Festival startet auf Rügen
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15:48 02.10.2017
Das Film Festival startet am Mittwoch in Sellin. Danach werden Filme in Göhren, Putbus, Baabe, Sassnitzm Lauterbach und Putbus gezeigt. Quelle: Film Festival Rügen
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Sellin/Putbus

Am Mittwochabend startet auf Rügen die Premiere des International Film Festival Rügen. Auf der Seebrücke Sellin gibt es ab 19 Uhr den Eröffnungsfilm „Trugspur“ zu sehen. Am Donnerstag und Freitag stoßen auch die anderen Festival-Spielorte dazu, insgesamt werden über 30 Filme in unterschiedlichen Kategorien (Inselwelten, Local Heros, Wettbewerb: To See the Sea, Europäische Klassiker) gezeigt.

Am Donnerstag um 17 Uhr werden zum Beispiel im Grundtvighaus Sassnitz Kurzfilme aus dem Programm Local Heroes gezeigt, Im Marstall Putbus laufen am Donnerstag um 14, 17 und 20 Uhr die Wettbewerbsfilme „Chronicles of Melanie“, „The Polar Boy „und „Der Eisbrecher“. Auch im Cliff Hotel sind Donnerstag interessante Filme zu sehen. So zum Beispiel „Across the Waters“ um 20 Uhr oder der Europäische Klassiker „Ein kurzer Film über das Töten“ um 17 Uhr.

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Die internationalen Filme sind Fassungen in der jeweiligen Landessprache. Damit aber kein Zuschauer ausgeschlossen wird, gibt es nicht nur Untertitel in englisch oder deutsch, sondern auch eine Live-Übersetzung des Films, teilte der künstlerische Leiter des Festivals Alexander Ris mit. Dafür werden Kopfhörer an die Zuschauer ausgegeben.

Als eines der Highlights im Rahmen des Festivals empfiehlt die Festivalleitung den Besuch des Baltischen Abends am Freitag um 20 Uhr im Yachthafen im Jaich Lauterbach. Gezeigt werden drei Filme aus dem Baltikum. Als Stars des Abends werden die Musiker der litauischen Band Subtilu-Z erwartet, die zum ersten Mal in Deutschland zu Gast sind.

Interessant für das Publikum aus der Region dürften auch die Filme in der Kategorie „Local Heroes“ sein. Hier werden Kurzfilme, Spielfilme und Dokumentationen aus Pommern gezeigt - darunter auch die Filmbeiträge „Die Fischer auf Rügen“ und „Gesichter der Flucht“ die Schüler der Windlandschule Altenkirchen in Kooperation mit Regisseurin Janin Roßner gedreht haben. Und noch ein Rüganer hat es mit seinen Filmen auf die große Leinwand geschafft. Der Dokumentarfilm „Imbiss“  (Freitag ab 17 Uhr im Kinohalle Regenbogencamp in Göhren) der Film „Imbiss“ des Rügener Regisseurs Christoph Eder gezeigt.des Göhreners Christoph Eder wird in der Kategorie Inselwelten gezeigt. Hier sind insgesamt fünf Beiträge zu sehen, die vom Leben auf anderen Inseln erzählen. Eder ist zusätzlich ausgewählt an der „Meisterklasse“ teilzunehmen, gemeinsam mit anderen Filmemachern aus den Partnerländern kann er sich bei einem Workshop im Grundtvighaus neuen Projekten widmen.

Samstagabend wird im Theater Putbus der Hauptpreis für den besten Film im Wettbewerb To See the Sea verliehen. Der Preis wird von der OSTSEE-ZEITUNG gestiftet und ist mit 7500 Euro dotiert.

Anne Friederike Ziebarth

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