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Rügen Kritik an Reederei nach Fähr-Unfall auf Hiddensee
Vorpommern Rügen Kritik an Reederei nach Fähr-Unfall auf Hiddensee
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07:48 14.07.2014
Urlauber fotografieren die MS „Hiddensee“, nachdem diese am Freitag beim Anlegen mit der Kaimauer in Kloster kollidiert war. Der Zusammenstoß hat zwei Löcher in den Bug gerissen.
Urlauber fotografieren die MS „Hiddensee“, nachdem diese am Freitag beim Anlegen mit der Kaimauer in Kloster kollidiert war. Der Zusammenstoß hat zwei Löcher in den Bug gerissen. Quelle: Stefanie Büssing
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Kloster

Nach der Kollision einer Fähre mit der Kaimauer der Hafens von Kloster erhebt Hiddensees Bürgermeister Thomas Gens (Hiddenseepartei) Vorwürfe gegen die Reederei. „Ich habe die Reederei bereits mehrmals darauf hingewiesen, dass sie die in der Hafennutzungsordnung vorgeschriebene Geschwindigkeit einhalten soll“, sagte Gens.

Schon öfter habe er Fährschiffe und Wassertaxen der Reederei bemerkt, die mit überhöhter Geschwindigkeit im Hafenbereich eingelaufen seien. Dies sei auch am Freitag bei der MS „Insel Hiddensee“ der Fall gewesen.

Bei dem missglücktem Anlegemanöver waren am Freitag sieben Menschen – ein elf Jahre altes Mädchen und sechs Erwachsene – leicht verletzt worden. Mit 60 Passagieren an Bord war die Fähre nach Angaben der Wasserschutzpolizei in die Kaianlage gekracht. Dabei wurde ein 30 mal 30 Zentimeter großes Loch in den Bug gerissen. Bis das Loch notdürftig geflickt ist, darf die Fähre den Hafen von Kloster nicht verlassen.

Um herauszufinden warum das Schiff gegen den Kai krachte und wie groß der entstandene Schaden ist, soll die Fähre am Montag von Gutachtern untersucht werden. Anschließend soll das Loch verschweißt werden, bevor die Fähre zur Reparatur in eine Werft kommt.



OZ