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Rügen Laub in der Regenrinne: Was soll da passieren?
Vorpommern Rügen Laub in der Regenrinne: Was soll da passieren?
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00:00 26.09.2014
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Bergen

— Werden Herbstblätter nicht regelmäßig aus der Regenrinne entfernt, kann es zur Verstopfung des Dachentwässerungssystems kommen. Die Folgen: Materialschäden, das Wasser dringt unkontrolliert in die Fassade ein und es entstehen beträchtliche Kosten. Das Horrorszenario ist aber mit einfachen Mitteln vermeidbar! Hier unsere Tipps für alle Betroffenen:

Regen prasselt nieder, Wind weht und im nasskalten Herbstwetter fallen die letzten Blätter von den Bäumen. Für Hausbesitzer und städtische Reinigungsdienste bedeutet dies Arbeit, denn im Garten sowie auf Straßen und Wegen muss das Laub gesammelt und entfernt werden. Doch was passiert mit den Blättern, die auf Dächern und in Regenrinnen landen? Die Blätter bleiben auf den Dächern oder sammeln sich in den Entwässerungssystemen. Da selbst der tüchtigste Heimwerker bei schlechtem Wetter nur ungern auf das Dach steigt, kann sich dort in kurzer Zeit ein Gemisch aus Laub, Dreck und kleinen Ästen bilden. 

Die sichtbare Folge dieses Szenarios ist, dass das Wasser nicht mehr vernünftig abfließen kann, sondern sich seinen Weg über den Rand der Regenrinne bahnt und hinuntertropft. Je nach Windrichtung können an der Fassade Spuren in Form von dunklen Stellen entstehen.

Unschön, aber noch kein Grund zur Sorge. Allerdings kann sich die Situation schnell verschlechtern. Die biologischen Bestandteile innerhalb des Dachentwässerungssystems unterliegen durch das nasskalte Wetter einem natürlichen Zerfallsprozess. Dieser sorgt dafür, dass das Wasser immer wieder Teile in das nicht einsehbare Fallrohr spült und diese sich dort ablagern. Innerhalb kurzer Zeit entsteht dann eine Verstopfung und der Infarkt des Abwassersystems — mit gravierenden Folgen für den Eigenheimbesitzer.

 Das abfließende Wasser versucht sich dennoch seinen Weg nach unten zu bahnen. Durch den Druck können in der Regenrinne, vor allem an den Nahtstellen, Risse und Löcher entstehen. Die Folge ist ein direkter und dauerhafter Kontakt des Wassers mit der Fassade; Schimmel entsteht und das Mauerwerk wird angegriffen. Schäden am Dämmmaterial und an der Elektrik, bis hin zur Beeinträchtigung der gesamten Gebäudestatik können die Folgen sein. Die Reparaturen sind langwierig und kostspielig. 

Derartige Situationen lassen sich allerdings durch eine einmalige Maßnahme und ohne großen Aufwand vermeiden. Spezielle Schutzgitter auf der Regenrinne liefern vorbeugenden Schutz und sorgen durch ihre durchdachte Konstruktion dafür, dass Regenwasser ungehindert abfließen kann. Das Laub wird zurückgehalten und nach dem Trocknen vom Wind fortgeweht.

Die Laubstop-Gitter lassen sich mit einer integrierten Klammerbefestigung, die universell auf alle Dachrinnen passt, anbringen. Sie bestehen aus UV-beständigen und korrosionsfesten Kunststoff, sind wartungsfrei und langlebig. Lassen Sie sich von den Fachfirmen der Insel beim Anbringen beraten und helfen.



OZ

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