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Rügen Lauterbach: Westpier wird erst ab Herbst saniert
Vorpommern Rügen Lauterbach: Westpier wird erst ab Herbst saniert
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00:00 27.02.2018
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Lauterbach

In diesem Frühjahr wird der kommunale Hafen der Putbusser in ihrem Ortsteil Lauterbach noch eine weitestgehend bauarbeiterfreie Zone bleiben.

Beatrix Wilke, Bürgermeisterin der Stadt Putbus

Ursprünglich hatte man gehofft, mit der Sanierung der Westpier alsbald beginnen zu können. Aber daraus wird nichts. „Der Baubeginn wird voraussichtlich im September dieses Jahres sein“, informierte Bürgermeister Beatrix Wilke (parteilos) während der jüngsten Stadtvertretersitzung. Nach OZ-Informationen sollen sich die vorbereitenden Arbeiten (Ausschreibung etc.) noch etwas hinziehen.

Das Geld haben die Putbusser dagegen beisammen. Die notwendigen Fördermittel in einer Höhe von etwa 4,3 Millionen Euro hatte es im Dezember 2017 gegeben. Investiert werden schließlich mehr als 5 Millionen Euro.

Mit dem Geld wollen die Putbusser die marode und 230 Meter lange Westpier des kommunalen Hafens sanieren lassen. Vor die marode Spundwand soll eine neue gerammt werden. Denn derzeit lauert die Gefahr in fünf Meter Tiefe: Auf dem Grund des Hafenbeckens hat sich das Wasser schon einen Weg hinter die Spundwand an der Pier entlang des Eichendammes gesucht und sie ausgehöhlt. Bei der Sanierung und dem Ausbau der Westpier haben die Planer die Nutzung durch bis zu 120 Meter lange Flusskreuzfahrtschiffe, Großsegler und Freizeitkapitäne in den Vordergrund gestellt.

Auf der Pier ist zudem als Bindeglied zwischen maritimer Gartenanlage und Promenade ein Informationsgebäude geplant. Der eingeschossige Hallenbau soll auf 120 Quadratmetern neben einer Touristinformation mit Ticketverkauf auch die Wasserschutzpolizei beherbergen.

Die Pier zum Hafenhotel hatten die Putbusser vor mittlerweile 13 Jahren auf Vordermann bringen lassen. Für etwa zwei Millionen Euro wurde die seinerzeit ebenfalls marode Kaimauer umfassend saniert und der Hafenvorplatz gepflastert, der zuvor nicht mehr als ein großer unbefestigter Parkplatz war. Damals wie aktuell hatten die Putbusser einen langen Atem beweisen müssen. Die ersten Planungen dafür hatten sie 1995 aufgelegt.

Chris Herold

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