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Rügen Lebt Juliane? Mutter sucht totgeglaubtes Kind
Vorpommern Rügen Lebt Juliane? Mutter sucht totgeglaubtes Kind
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08:02 10.01.2018
1 Quelle: Uwe Driest
Sassnitz

Der Fall einer Mutter, die ihre seit 1977 tot geglaubte Tochter sucht, schlägt derzeit auf der Insel Rügen Wellen. Christa Steenvoorden (66) lebt seit 40 Jahren mit dem Gefühl, dass ihre Tochter Juliane noch leben könnte. Der Tod des damals dreijährigen Mädchens könnte von den Behörden vorgetäuscht worden sein, um das Kind zur Zwangsadoption freizugeben, so die Mutter. Vor einigen Jahren begann sie daher, in Archiven zu recherchieren und machte Ungereimtheiten aus.

Nachdem sie vor zwei Jahren auch noch den anonymen Anruf einer Frau erhalten habe, die sie ermutigte, nach ihrer noch lebenden Tochter zu suchen, beantragte sie, das Grab ihrer Tochter zu exhumieren. Das lehnte die Stadt Sassnitz ab. Christa Steenvoorden zog vor Gericht und bekam recht. Weil Bürgermeister Frank Kracht (Linke) in Berufung ging, startete ein Unterstützerkreis nun und eine Online-Petition und sammelt Unterschriften für die Öffnung des Grabes.

Der Streit dürfte auch Thema der kommenden Sitzung der Stadtvertretung am 20. Februar werden.

Uwe Driest

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