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Rügen Manager des Hapimag-Resorts in Binz: Das ist einer unserer besten Standorte
Vorpommern Rügen Manager des Hapimag-Resorts in Binz: Das ist einer unserer besten Standorte
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08:00 14.09.2019
Er managt für die Hapimag AG eines der großen Häuser an der Promenade in Binz: Burkhard Herzberg mit seinen Mitarbeiterinnen Miriam Burgos Maya (l.) aus Spanien und Tatiana Machado aus Portugal. Quelle: Alexander Loew
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Binz

Er ist von Anfang an dabei: Als die Hapimag AG 1998 im nördlichen Außenbereich der Binzer Strandpromenade ihr Ferienresort eröffnete, wurde Burkhard Herzberg der erste Manager der Anlage. Der nun 60-Jährige ist hier bis heute der Chef, weg wollte er nie.

Eigentlich logisch, gehört Binz doch zu den erfolgreichsten von 58 Standorten des Schweizer Konzerns in insgesamt 16 Ländern. „Wir zählen zu den Flaggschiffen des Unternehmens und haben eine sehr gute Auslastung“, freut sich Herzberg. Sie liege bei knapp 77 Prozent aufs Jahr bezogen.

„Das Gesamtpaket Binz ist für unsere Gäste wie gemalt“, begründet er den Erfolg. Die schöne Flaniermeile mit toller Architektur, der Blick in die malerische Binzer Bucht, schöne Geschäfte, gutes Klima – all das überzeuge die Urlauber.

„Großer Spieler“ will persönliches Ambiente

Die Hapimag AG ist ein europäischer Anbieter von Ferienwohnrechten, hat Resorts in ganz Europa, Nordafrika und den USA. Mitglieder finanzieren gemeinsam die Ferienanlagen und können im Gegenzug für die Bezahlung ihrer Anteile jedes Jahr eine Anzahl von Tagen in den Resorts wohnen. Die Eidgenossen gehören somit zu den großen Ferien-Anbietern in Binz.

Die Bucht von Binz ist angesagt bei den Hapimag-Gästen. Rügen zählt zu den beliebtesten Standorten des Konzerns, der Resorts in 16 Ländern hat. Quelle: Christian Rödel

Herzberg ist aber wichtig, dass alles ganz persönlich bleibt in seinem Resort. Deshalb macht der Chef mit seinen Gästen Sport, joggt mit ihnen durch die Binzer Bucht oder kommt schon mal verkleidet zu kulinarischen Themenabenden.

„Freuen uns täglich über die Entscheidung“

Er war bereits in die Planung einbezogen, als Hapimag einen Standort an der Ostsee suchte. „Nach dem Fall der Mauer hatten wir von Anfang an die ostdeutsche Küste im Blick. Binz passte ideal. Es war richtig, auf den Ort zu setzen“, schätzt der Manager ein: „Wir freuen uns heute noch täglich über die Entscheidung für Rügen.“

Das Unternehmen kaufte das alte FDGB-Urlauberrestaurant Riga, damals im Besitz der IFA, entkernte das Hauptgebäude und baute darum drei Häuser neu. Heute hat Hapimag an der Binzer Promenade 185 Apartments mit Restaurant, Wellness-Landschaft, Schwimmbad und Fitnessstudio.

„Wenn ich nicht schon hier leben würde, ich würde immer in Binz Urlaub machen“, sagt Herzberg augenzwinkernd.

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Von Alexander Loew

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