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Rügen Maximal 140 Sonnenkiepen am Strand
Vorpommern Rügen Maximal 140 Sonnenkiepen am Strand
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15:10 17.06.2015
Sonnenkiepen am Glower Strand: Für das Aufstellen der Körbe will die Gemeinde von den Anbietern jetzt eine Gebühr erheben.
Sonnenkiepen am Glower Strand: Für das Aufstellen der Körbe will die Gemeinde von den Anbietern jetzt eine Gebühr erheben. Quelle: Stefan Sauer
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Glowe

Die Gemeinde Glowe auf der Insel Rügen will Strandkorbvermieter zur Kasse bitten. Sie sollen für das Aufstellen der Sonnenkiepen eine Gebühr an die Kommune zahlen. Um einen Platzkampf am Strand zu verhindern, schlägt der Glower Tourismusausschuss vor, die Zahl der Kiepen zu deckeln. Am Strand sollen maximal 140 Körbe zugelassen werden.

Den gewerblichen Strandkorbvermietern im Ort will die Kommune Bestandsschutz sichern. Dafür sollen mit den Anbietern Vier-Jahres-Verträge geschlossen werden. Zurzeit gibt es zwei gewerbliche Vermieter, die 75 beziehungsweise 45 Körbe anbieten. Bislang müssen sie dafür kein Geld an die Kommune zahlen. Der liegen bereits mehrere, weitere Anträge für das Aufstellen von Strandkörben vor. Damit auch Urlauber, die für das Sonnenbad keine Kiepe am Strand nutzen wollen, Platz finden, schlägt der Tourismusausschuss die Begrenzung der Korbzahl vor. Dabei will die Gemeinde beiden gewerblichen Anbietern per Vertrag maximal 120 Kiepen garantieren. Private sollen 20 Körbe aufstellen können.

Nach einem bereits vorliegenden Entwurf für eine Gebührenordnung, sollen Anbieter für das Aufstellen der ersten fünf Körbe jeweils 50 Euro und für jeden weiteren 20 Euro an die Gemeinde zahlen. Der Tourismusausschuss sprach sich für eine Änderung aus. Danach sollen für gewerbliche Vermieter ausnahmslos 20 Euro pro Kiepe fällig werden. Ein Beschluss der Gemeindevertretung steht noch aus.



Udo Burwitz