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Rügen Neue Attraktion: Karls Erdbeer-Dorf auf Rügen bekommt eine Achterbahn
Vorpommern Rügen

Neue Attraktion: Karls Erdbeer-Dorf auf Rügen bekommt eine Achterbahn

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18:00 14.02.2020
In Karls Erlebnis-Dorf in Zirkow wird tüchtig geschraubt. Die Konstruktion für eine neue Attraktion, eine Raupenachterbahn, steht schon. Quelle: Karls Erlebnis-Dorf
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Zirkow

Es wird gebohrt, montiert und geschraubt bei Karls in Zirkow. Das Erlebnis-Dorf auf der Insel Rügen bekommt eine neue Attraktion. Mecklenburg-Vorpommerns „Erdbeerkönig“ und Karls-Chef Robert Dahl investiert in eine neue Attraktion – eine Achterbahn. „Eine Erdbeer-Raupenbahn, um genau zu sein“, sagt Nadja Schrievers vom Karls-Marketing. „Zum Saisonstart in den Erlebnis-Dörfern am 3. April wird die neue Attraktion für die Insulaner und Rügen-Urlauber eröffnet“, kündigt sie an.

Der Aufbau ist in vollem Gange. „Das Wetter spielt mit“, freut sich Nadja Schrievers. Der Regen, der aktuell fast täglich fällt, sei zwar unangenehm und verlange dem Montageteam einiges ab, wie auch der stürmische Wind. „Schnee, hatten wir zum Glück aber noch nicht. Dann wäre der Aufbau problematischer.“ So haben die Monteure gut geschafft. Das Grundgerüst der Konstruktion steht bereits. Auf einem Skelett aus Metallrohren und -stangen schlängelt sich ein farbenfroher Schienenstrang kurvenreich auf und ab.

Raupenbahn ist eine Karls-Kreation

„Der Parcours ist rund 140 Meter lang, die Bahn eine echte Karls Kreation“, sagt Nadja Schrievers. Der Achterbahn-Modus sei eher moderat. „Absichtlich. Wir haben eine Bahn herstellen wollen, mit der auch ganz kleine Kinder schon fahren können. Es ist eine Attraktion für die ganze Familie.“ Das sei die Zielgruppe der Erlebnis-Dörfer – junge Familien mit Kindern.

Umgesetzt wurden die speziellen Vorstellungen für die Karls-Achterbahn in Italien. Ein traditioneller Fahrgeschäftehersteller in der Nähe von Venedig hat sie hergestellt. Das Ergebnis ist eine kleine Raupenbahn mit Waggons in Form von Erdbeeren. Experten der italienischen Firma sind derzeit auch federführend beim Aufbau der Anlage in Zirkow. Unterstützt werden sie von Mitarbeitern des Erlebnis-Dorfes.

Karls-Chef Robert Dahl jubelt bei seiner Premierenfahrt mit der Raupenbahn, die in Rövershagen vor einem Jahr in Betrieb genommen wurde. In Zirkow sollen Gäste bei Karls diesen Spaß zum Saisonstart 2020 ab April erleben können. Quelle: Frank Söllner

Die Erdbeer-Raupenbahn sei kein Novum mehr in Mecklenburg-Vorpommern, räumt Nadja Schrievers ein. „Wer schon mal in Rövershagen war, wird den Spaß womöglich schon erlebt haben.“ Dort wurde die erste Raupenbahn im Erdbeer-Dorf vor einem Jahr aufgebaut. Zum Saisonstart im April 2019 gab es die Premierenfahrt.

Auch Koserow bekommt so eine Bahn

„Wir investieren jedes Jahr, um den Besuchern neue Attraktionen zu bieten“, hebt die Marketingstrategin von Karls hervor. Dafür würden Millionenbeträge aufgewendet. Neben der Raupenbahn und einem Melkturm, von dem Besucher aus 14 Metern Höhe in die Tiefe sausen, am Standort Rövershagen gehörte in Zirkow die Pfannkuchen-Schleuder, eine rasante Seilbahn, zu den Attraktionen, mit denen Gäste bei Karls zum Saisonstart 2019 überrascht wurden. In diesem Jahr wird es in Zirkow die Raupenbahn sein. „Und nicht nur Zirkow“, betont Nadja Schrievers. „Auch im Erlebnis-Dorf in Koserow auf der Insel Usedom.“ Dort laufe ebenfalls der Aufbau einer Raupenbahn, die zum Saisonauftakt Anfang April starten soll. Derweil wird in Rövershagen mit der Emaillewelt eine ganz neue Themenwelt aufgebaut, dürfen sich Besucher auf ein neues Fahrgeschäft, Café und einen Kletterpark freuen, führt sie die Liste der Investitionsprojekte fort.

Neu: Tageskarte für Karls in Zirkow

Die Erdbeer-Waggons stehen in Zirkow schon auf dem Schienenstrang. Was kostet der Spaß? „Die Einzelfahrt drei Euro“, informiert Nadja Schrievers. Die Raupenbahn ist nach der Traktorbahn und der Pfannkuchen-Schleuder die dritte kostenpflichtige Attraktion in dem Erlebnis-Dorf. Wer Inhaber einer Jahreskarte sei, brauche aber nichts zahlen, erläutert die Marketing-Expertin. „Zudem wollen wir in Zirkow als weitere Neuerung zum Saisonstart auch eine Tageskarte herausgeben. Mit der sind die Fahrgeschäfte auch kostenfrei.“ Mehr als acht Euro werde die Tageskarte nicht kosten, kündigt sie an. Gerade für junge Familien sei die lukrativ. Schrievers macht die Rechnung auf: „Kinder begnügen sich nur selten mit einer Fahrt. Bei mehreren Fahrten rentiert sich die Tageskarte dann schon.“

Von Udo Burwitz

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