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Rügen Schon 16 000 Euro für den Weissen Ring
Vorpommern Rügen Schon 16 000 Euro für den Weissen Ring
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06:00 21.12.2018
Der internationale Service-Club für Frauen Soroptimist (Club Insel Rügen) spendet für die OZ-Weihnachtsaktion. Präsidentin Christina Wuitschik (l.) und Programmdirektorin Tanja Krusemark steckten 500 Euro in die Spendenbox. Quelle: Mathias Otto
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Putbus

Immer mehr Geld landet in der Spendenbox für die OZ-Weihnachtsaktion „Helfen bringt Freude“. In diesem Jahr unterstützt die Lokalredaktion Rügen die Arbeit des Weissen Rings. Aktueller Stand: 15 900, 80 Euro.

Das Thema der diesjäh­rigen Weihnachtsaktion der OSTSEE-ZEITUNG berührt. Leser zeigen sich besonders von den Fällen von Kindesmissbrauch und häus­licher Gewalt, die der Weisse Ring auf Rügen betreut, erschüttert.

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Hier können Sie spenden

Mit unserer Weihnachtsaktion unterstützen wir den Weissen Ring, der auf der Insel Rügen Opfern von Missbrauch und Gewalt hilft. Deren Mitarbeiter in der Außenstelle Putbus sind ebenfalls lokaler Ansprechpartner in Sachen Kriminalitätsprävention und Opferhilfe.

Sie haben die Möglichkeit, online zu überweisen oder das Geld bar bei der OSTSEE-ZEITUNG im Service-Center oder in der Redaktion (beide in Bergen, Markt 25) in eine Spendenbox zu stecken.

Überweisung: Weisser Ring

IBAN: DE73 1307 0000 0126 6626 00

BIC: DEUTDEBRXXX

Zweck: Spende OZ-Weihnachtsaktion

Wir danken allen Spendern ganz herzlich und bitten um weitere Spenden. Jeder Euro hilft.

Für den internationalen Service-Club für Frauen Soroptimist ist diese Aktion deshalb ein besonderes Anliegen. Der Club Insel Rügen sammelte 500 Euro. Präsidentin Christina Wuitschik und Programmdirektorin Tanja Krusemark brachten das Geld gestern in die OZ-Lokalredaktion. „Gewalt in Familien betrifft häufig Kinder und Frauen. Von daher ist es uns sehr wichtig, den Opfern zu helfen“, sagt Christina Wuitschik. Die Arbeit des Weissen Rings ist den Mitgliedern des Soroptimisten-Clubs Insel Rügen bekannt. Schon seit vielen Jahren unterstützen sie die Arbeit des gemeinnützigen Vereins. Die Soroptimisten richten unter anderem jedes Jahr das Weiße Dinner in Putbus aus. Das eingenommene Tischgeld kommt immer dem Weissen Ring zugute. „Ein Weißes Dinner in der Weißen Stadt für den Weissen Ring. Wir finden, das passt“, schreiben die Mitglieder auf ihrer Internetseite.

Es gibt viele Schicksale auf der Insel Rügen, mit denen sich Martin Stemmler und seine Mitstreiter von der Außenstelle des Weissen Rings in Putbus auseinandersetzen müssen. Da ist die Geschichte einer Achtjährigen, die sich von Tag zu Tag immer mehr zurückzog, ohne sich der Mutter anzuvertrauen. Die ließ voll Sorge ihre Tochter nicht mehr aus den Augen und erwischte schließlich ihren Lebensgefährten dabei, wie der sich an das kleine Mädchen heranmachte. Oder das Drama um einen kleinen Jungen, der das zufällige Opfer eines Kindesmissbräuchlers wurde, nachdem dieser nach einer verbüßten Haftstrafe in einen Wohnblock zog, in dem viele Familien mit Kindern lebten. Und dann die 62-Jährige, die sich erst jüngst Hilfe suchte, obwohl sie seit ihrem 20. Lebensjahr in ihrer Ehe ein beispielloses Martyrium erleben musste, an dem sie körperlich und seelisch beinahe zerbrochen wäre.

Wenn Betroffene bei null anfangen müssen, gibt es außerdem viele Einrichtungen, die eng mit dem Weissen Ring verbunden sind und handeln. Dazu zählen die Interventionsstelle gegen häusliche Gewalt und Stalking, die Beratungsstelle für Betroffene von häuslicher Gewalt, die „Miss.“-Beratungsstelle für Betroffene sexualisierter Gewalt und der Träger „fair – gewaltfrei und selbstbestimmt“.

Neben den Großspendern sind es die Beiträge vieler Leser, die am Ende den Ausschlag für ein gutes Spendenergebnis geben werden: Marita Utz (10), Regina Wrase (10), Bärbel Topp (10), Erika Edom (10), Ingrid Hempel (15), Ingrid und Alfred Wörpel (15), Gabriele Käfer (20), Hannelore Schluck (20), Siegrid und Wolfgang Lehmann (20), Gudrun und Uwe Geitner (20), Jürgen Oppermann, Wiek (20), Rita und Dietmar Nilles (20), Sigrid Deckert (20), Roswitha Schröder (10), Hannelore Seeck (20), Heidrun Raasch (210), Sigrid und Detlef Thies (20), Dietrich Laass (20), Elvira und Klaus Laars (20), Christian Kasbohm (20), Petra und Christian Behrens (20), Birgit und Mathias Knuth (20), Regina und Imre Sebök (25), Marion und Hans-Werner Schmidt (25), Marlis und Peter Mester (40), Birgit und Harald Harder (50), Bernd Ludwig (50), Dorlis und Detlef Grund (50), und Heiko Koch, Mönchgut (100). Im Service-Center der OZ in Bergen am Markt 25 brachten folgende Leser ihre Spenden vorbei: Hans Lange, Göhren (30), Uta Herman und Erwin Waldow, Bergen (20) sowie A. und E. Fehlhaber , Bergen (20).

Mathias Otto

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