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Rügen Parkärger zur Lebensart-Messe: Verwaltung will Fall prüfen
Vorpommern Rügen Parkärger zur Lebensart-Messe: Verwaltung will Fall prüfen
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06:48 17.07.2015
Ein Schild war abgedeckt, ein anderes lag am Boden – daher entschied sich eine Rüganerin am Straßenrand zu parken. Leider gab es dennoch ein Knöllchen.
Ein Schild war abgedeckt, ein anderes lag am Boden – daher entschied sich eine Rüganerin am Straßenrand zu parken. Leider gab es dennoch ein Knöllchen. Quelle: Vivien Kurowski/privat
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Putbus

Eine Rüganerin, die zur Lebensart-Messe am Wochenende falsch geparkt hat, darf nun doch auf Kulanz der Putbuser Stadtverwaltung hoffen. Das haben Gespräche der OSTSEE-ZEITUNG am Donnerstag mit Bürgermeister Harald Burwitz (FDP) ergeben.

Der Fall stellt sich folgendermaßen dar: Petra Wewetzer hatte das Auto eigenen Angaben zufolge am Straßenrand des Wreechener Wegs am Putbuser Park nahe des Puppenmuseums abgestellt, um die Messe rund um den Marstall zu besuchen. Dort ist normalerweise Parkverbot.

„Doch das Schild war abgeklebt, da habe ich gedacht, dass das Verbot vielleicht wegen der Veranstaltung aufgehoben wurde“, erzählt die Autofahrerin. Mehrere weitere Autos, die dort ebenfalls geparkt hatten, hätten sie in ihrer Annahme bestätigt. Ein Verkehrszeichen, das verkehrt herum auf dem Boden lag, beachteten sie und ihr Mann zunächst nicht weiter. Als die beiden zurückkamen erwartete sie ein Knöllchen, auch ein Anruf bei der Verwaltung, bei dem die Rüganerin den Fall noch mal schilderte, änderte nichts.

Nach einem Anruf der OZ will die Verwaltung den Fall nun nochmals prüfen, wie Bürgermeister Harald Burwitz (FDP) telefonisch versicherte.



Elisabeth Woldt