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Rügen Pläne für Seglerhafen sind vorerst vom Tisch
Vorpommern Rügen Pläne für Seglerhafen sind vorerst vom Tisch
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17:32 20.10.2015
Eine Machbarkeitsstudie sollte klären, ob und wo in der Gemeinde Binz eine Marina gebaut werden könnte.
Eine Machbarkeitsstudie sollte klären, ob und wo in der Gemeinde Binz eine Marina gebaut werden könnte. Quelle: Reimer Wulf
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Binz

Der Traum von einer Marina mit weißen Segelbooten in der Binzer Bucht – er bleibt vorerst einer. Der Gemeinderat hat auf seiner Sitzung in der vergangenen Woche den Antrag der CDU-Fraktion abgelehnt, eine Machbarkeitsstudie zum Hafen-Projekt im größten Ostseebad der Insel Rügen zu beauftragen.

Für CDU-Ortschef Ulf Dohrmann ein Unding, weil für solch eine Studie Fördermittel vom Land in Aussicht gestellt würden. Das hatte Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) signalisiert vor drei Wochen bei einem Forum zu dem Thema „Marina in Binz oder Prora“, zu dem die Binzer CDU eingeladen hatte (die OZ berichtete).

"Es geht erst einmal nur um Machbarkeit, nicht um machen“, hatte Ulf Dohrmann vor der Abstimmung für die Machbarkeitsstudie geworben. „Es geht darum, die Voraussetzungen zu schaffen. Vielleicht gibt es am Ende drei Standorte oder gar keinen.“

Es war eine äußerst knappe Entscheidung: Acht Volksvertreter stimmten für die Machbarkeitsstudie, neun dagegen.

Dennoch gibt sich Ulf Dohrmann kämpferisch: „Wir werden nicht aufgeben. Die Marina ist von der Wirtschaft gefordert.“



Herold, Gerit