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Rügen Präsidiums-Referent wird zum Politikum
Vorpommern Rügen Präsidiums-Referent wird zum Politikum
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06:36 20.07.2015
Auch Eike Bunge braucht in seinem Ehrenamt als Stadtpräsident laut CDU/FDP-Fraktion Unterstützung. Die Anforderungen würden zunehmen, heißt es. Quelle: Jens-Uwe Berndt
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Bergen

Der neue Referent für das Präsidium der Berger Stadtvertretung, der allein Stadtpräsident Eike Bunge (CDU) unterstellt werden soll, beschäftigt mittlerweile die Rechtsabteilung des Landkreises Vorpommern-Rügen. Laut Kreissprecher Olaf Manzke könnte der Beschluss mehrere Fehler beinhalten. „Es gibt Hinweise darauf, dass der Landkreis empfehlen wird, gegen diesen Beschluss in Widerspruch zu gehen“, sagt Manzke. „Ob der Stadtpräsident neben der Bürgermeisterin tatsächlich eine Hoheit über eine Stelle haben kann, erscheint sehr fraglich. Das wäre quasi eine Parallelverwaltung.“

Auch stehe zur Disposition, ob die Hauptsatzung überhaupt Personalangelegenheiten regeln kann, denn in diesem Dokument sind Aufgaben und Zuständigkeiten des Referenten formuliert. Die Satzung wurde auf der jüngsten Stadtvertretersitzung beschlossen (die OZ berichtete). Die CDU/FDP-Fraktion, die die Stelle beantragte, räumt bei der Formulierung der Stelle Fehler ein, will am Referenten aber festhalten, da die Mitarbeiterin des Büros der Stadtvertretung überlastet ist. Auch Stadtpräsident Bunge schaffe als Ehrenamtler die zunehmenden Aufgaben nicht mehr allein.

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Jens-Uwe Berndt