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Rügen Putbusser holen ihre Geschichte aus der Mottenkiste
Vorpommern Rügen Putbusser holen ihre Geschichte aus der Mottenkiste
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15:00 29.04.2019
Schloss Putbus um 1930 Quelle: Sammlung Farin
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Putbus

Die Putbusser holen ihre Geschichte ans Licht der Öffentlichkeit. Die Putbus-Ausstellung ist vom 1. Mai an wieder zu sehen. Eröffnet wird die Schau um 10 Uhr oberhalb des Cafés Central in der Alleestraße.

Möglich ist dies aus zweierlei Gründen. Zum einen hat Café-Betreiber Detlef Schwitalla zugesichert, dass die Ausstellung an sechs Tagen in der Woche zu sehen sein wird. Er stellt die erste Etage oberhalb des Cafés zur Verfügung. Zum anderen haben die Stadtvertreter Ende 2018 beschlossen, dass die Ausstellung wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden soll. Sie waren damit einem Antrag der Fraktion „CDU Putbus, Denk mal!“ gefolgt und haben sich damit gegen Pläne der Stadtverwaltung gestellt. Die habe die Schau im Rathaus zeigen wollen. „Das wäre sinnlos gewesen“, sagte die Fraktionsvorsitzende Julia Präkel damals. Denn die Ausstellung wäre eine unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Das Rathaus ist nur an drei Tagen der Woche für wenige Stunden geöffnet und am Wochenende nicht.

Die Ausstellung zur Geschichte der Stadt Putbus ist einst von Reinhard Piechocki und Katrin Eigenfeld zusammengestellt worden. Die Präsentation besteht aus drei Teilen, befasst sich mit der Chronologie der Stadt und ihren Bauten, der Geschichte des Fürstenhauses und verschafft einen Einblick in die Historie der Romantik. Vor mehr als 15 Jahren war diese Schau bereits gezeigt und dann wieder abgehängt worden. Im Juli 2017 wurde sie wieder aus der Mottenkiste geholt und sollte dauerhaft im linken unteren Teil der Orangerie zu sehen sein. Und zwar dort, wo bis zu ihrem Umzug in die Alleestraße die Putbus-Information untergebracht war.

Doch der Zuspruch sei – auch wegen mangelhafter Bewerbung – gering gewesen. Schließlich wurde sie abhängt, dieser Orangerie-Teil von der Stadtverwaltung an einen Rügener Künstler vermietet.

Für Kurkarten-Inhaber ist der Besuch am neuen Standort kostenfrei, für alle anderen werden 2,50 Euro mit einem 50-Cent-Verzehrgutschein fällig. Geöffnet ist die Schau von Mai bis September täglich von 10 bis 17 Uhr mit einem wöchentlichen Ruhetag.

Chris-Marco Herold

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