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Rügen Rügen: Tonnenschwerer Keiler grüßt am Straßenrand
Vorpommern Rügen Rügen: Tonnenschwerer Keiler grüßt am Straßenrand
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06:45 09.10.2019
Thomas Mielke (li.) und Bildhauer Mile Prerad präsentieren den behauenen Findling vor dem Hofladen in Spyker. Aus dem tonnenschweren Stein hat Prerad einen Keilerkopf herausgearbeitet. Quelle: Maik Trettin
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Spyker

Der Bildhauer Mile Prerad und der Glower Bürgermeister und Landwirt Thomas Mielke sind beide seit Jahren Jäger. Aber so ein Keiler ist ihnen bei ihren Streifzügen noch nie vor die Flinte gekommen: Achteinhalb Tonnen wiegt das Exemplar, das sie am vergangenen Sonnabend vor dem Hofladen des Landwirts in Spyker gemeinsam präsentierten. Essen kann man das Tier nicht. Das Wildschwein besteht zu 100 Prozent aus Granit.

Und zwar aus einem besonders harten, wie Prerad feststellte. Er hatte den Findling bei Neuhof entdeckt und war sofort fasziniert. „Der Stein war auch unbearbeitet besonders schön“, sagt der Bildhauer und erzählt von den zahlreichen natürlichen Aushöhlungen auf der Oberfläche des Steins. Die wollte der Lobkevitzer unbedingt erhalten und gleichzeitig ein Motiv schaffen, das zum Hofladen passt. Dass es ein Wildschwein werden und Prerad dafür nur einen Teil des Steins behauen würde, stand ziemlich schnell fest.

Mit viel Technik, mit einem Trecker und mehreren Radladern, wurde der Stein nach Lobkevitz geschafft, wo Mile Prerad arbeitet und lebt. Dem Granit rückte er mit viel Kraft und dennoch vorsichtig zu Leibe. „Das Gestein ist so fest, dass ich ständig Angst hatte, es würde unkontrolliert splittern.“ Passiert ist nichts, auch den Transport nach Spyker hat der Keiler heil überstanden. Über 2,80 Meter hoch ist der Stein, der zum Teil in die Erde eingelassen wurde. Schon kurz nach der Enthüllung der Skulptur stoppten die ersten Neugierigen –und ließen sich neben dem übermannsgroßen, steinernen Wild fotografieren.

Von Maik Trettin

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