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Rügen Rügener Fackellauf: Für manchen ging es um die Wurst
Vorpommern Rügen Rügener Fackellauf: Für manchen ging es um die Wurst
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10:00 26.10.2019
Das Laufteam Rügen und die Stadt Bergen luden am Freitag zum dritten Rügener Fackellauf in das Bergener Stadion. Quelle: Uwe Driest
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Bergen

Beim Stand von 199 teilnehmenden Läuferinnen und Läufern lobte Uta Donner eine Bratwurst für den 200. aus. Das Angebot der Vorsitzenden des Rügener Laufteams bewog den 12-jährigen Patrick Behm zur kurzentschlossenen Teilnahme. Mutter Virginie fingerte dafür gern das Startgeld von 2,50 Euro aus ihrer Börse. Am Ende des dritten Rügener Fackellaufs waren es insgesamt 206 Sportlerinnen und Sportler, die ihre Runden im Bergener Ernst-Moritz-Arndt-Stadion gedreht hatten. Neben Mitgliedern des Laufteam Rügen waren darunter auch Läufer aus Stralsund, Freizeit-Sportler der Insel und Bergener Schüler. „Viele finden die Idee mit der rückwärts laufenden Uhr schön“, sagt Uta Donner. Bei dem Lauf geht es nämlich nicht um Siegerzeiten, sondern darum, eine halbe, eine ganze oder auch anderthalb Stunden zu laufen.

Alle halbe Stunde feuerte Bürgermeisterin Anja Ratzke daher einen Startschuss mit der großen Kanone ab, die ein Team der Störtebeker-Festspiele zur Verfügung gestellt hatte. 28 Sportler nahmen es am Freitagabend auf sich, an den Start zu treten, als die Uhr noch 1:30:00 anzeigte. Weitere 64 entschieden sich, eine Stunde lang ihre Runden zu drehen und 114 trauten sich eine halbe Stunde zu. Darunter Nicole Schulze, die eigens mit Sohn Georg (10) aus Putbus gekommen war. „Wir haben Spaß am Laufen und finden, dass das hier eine tolle Veranstaltung ist“, sagt sie. „Wir nahmen auch schon an Arndt- und Rügenbrückenlauf teil.“ Auch Torsten Glodek, Sektionsleiter Fußball beim SV Rugard legte eine Trainingseinheit nach Feierabend ein.

Den Einfall zu dem Event hatte vor drei Jahren Thomas Schölzke vom Laufteam. „Das Angebot richtet sich an alle Freizeitsportler, die Spaß an der Bewegung in netter Gesellschaft an der frischen Luft haben und die am Freitagabend das heimische Sofa verlassen und beim romantischen Schein der Fackeln ihre Runden mit vielen Gleichgesinnten im Bergener Stadion drehen wollen“, so Uta Donner. Der Fackellauf ist kein Wettkampf. Die Teilnehmer können entscheiden, wie lange sie laufen wollen und auch auf die zurückgelegte Strecke kommt es nicht an. Die Veranstaltung wird ehrenamtlich durch das Laufteam Rügen organisiert, das sich auch über Unterstützung der Stadt Bergen und der Freiwilligen Feuerwehr Buschvitz freut. Ein Teil der Startgelder kommt der Jugendfeuerwehr zugute. Am Ende des Abends wurden die Läufer mit warmem Tee versorgt und erhielten eine Urkunde. Höhepunkt des Abends sollte schließlich noch ein großes Feuerwerk werden.

Bildergalerie.

Laufteam Rügen luden zum Rügener Fackellauf nach Bergen.

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Von Uwe Driest

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