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Rügen Rügener Schauspielnachwuchs auf der Bühne
Vorpommern Rügen Rügener Schauspielnachwuchs auf der Bühne
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11:03 06.06.2019
Die sechsten Rügener Schultheatertage im Theater Putbus boten auch die "Konferenz der Tiere". Quelle: Uwe Driest
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Putbus

Sehen, was andere so machen, einmal auf der großen Bühne stehen, Erfahrungsaustausch mit Gleichgesinnten, professionelles Feedback und natürlich zwei tolle Theatertage. Zum sechsten Mal luden am Dienstag und Mittwoch die Rügener Schultheatertage Theatergruppen von Rügener Schulen ein, die Ergebnisse ihrer Arbeit auf der großen Bühne des Theaters Putbus zu zeigen und andere Gruppen und deren Arbeit kennenzulernen. Das Programm bestritten die Regionalen Schulen Windland (mit dem Stück „Stiewefasch“) und Garz („Mein Schulalltag“), De Jasmunder Theatergruppe („Ein wahnsinniges Stück“), die CJD Christopherusschule Sellin („Spot on Insel Rügen“) sowie die Freie Schule Rügen („Das Dorf“).

„Es wurde ein Jahr lang gearbeitet und heute zeigen die Schülerinnen und Schüler, was sie über ein Jahr lang erarbeitet haben“, sagt Sabine Kuhnert. Besonders gefallen hat der Musiktheaterpädagogin vom Theater Vorpommern, mit welcher Genauigkeit die Selliner Schülerinnen und Schüler ihre Umgebung beobachtet hatten. Die stellten auf der Bühne nach, wie es ist, auf Rügen zu wohnen und spielten Charaktere, die sie zuvor beobachtet hatten. Da war das jungen Mädchen, das gelangweilt an der Bushaltestelle ihres Dorfes abhängt oder die esoterisch angehauchte Frau, die Yoga-Übungen am Strand absolviert.

Am gestrigen Mittwoch folgte „Konferenz der Tiere“ der Freien Schule Rügen aus Dreschvitz. Darin beschäftigten sich die Perform(d)ance-Choreographinnen Dörte Bähr und Jenny Patzelt gemeinsam mit den vierten bis sechsten Klassen mit tänzerischen Mitteln mit Erich Kästners „Konferenz der Tiere“. Die 1949 erschienene Geschichte habe an Aktualität keineswegs verloren, fanden die jungen Künstler. Vor herrlich bunter Kulisse und mit ebensolchen Kostümen boten die Kinder mit bewundernswerter Professionalität und größter Spielfreude ihre zeitgemäße Version des Stoffes. „CO2-Ausstoß erreicht Höhepunkt“ oder „Das größte Artensterben seit den Dinosauriern“, war auf eingeblendete Dias zu lesen. Die wechselten sich mit Bildern gerodeter Wälder, vermüllter Küsten und ausgedörrter Böden ab, während sich auf der Bühne Szenen von Überfischung abspielten. „Wir haben Spaß und freuen uns jetzt schon auf das kommende Jahr“, so Sabine Kuhnert.

Weitere Infos unter www.theater-vorpommern.de/programm/theaterpädagogik

Zum 6. Mal spielten Schüler der Insel in Putbus

Uwe Driest

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