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Rügen Sandburgen zum Seebrückenfest am Göhrener Strand
Vorpommern Rügen Sandburgen zum Seebrückenfest am Göhrener Strand
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07:45 07.08.2019
Franzi und Robin aus Niedersachsen haben zusammen mit ihren Eltern fast zwei Stunden an ihrer Burg gearbeitet. Quelle: Gerit Herold
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Göhren

Mit großen und kleinen Schippen und Schaufeln, Eimern und Förmchen machten sich am Dienstag dutzende Kinder und Erwachsene am Nordstrand von Göhren zu schaffen. Bereits zum fünften Mal hatte die Kurverwaltung im Rahmen des Seebrückenfestes zu einer Sandburgen-Bauaktion aufgerufen: Rechts und links der Seebrücke sollten 100 Bauwerke entstehen und dem Motto „Rügen Highlights“.

Berit Waschow, stellvertretende Kurdirektorin, durch und durch im Göhren-Outfit. Quelle: Gerit Herold

„Es ist aber keine strenge Vorgabe und kein Wettbewerb. Es geht auch nicht darum, wer die schönste Burg baut, sondern darum, dass alle zusammen Spaß haben“, meinte Berit Waschow, stellvertretende Kurdirektorin. Sie und ihre Mitarbeiter Mandy Klemm, Babett Adam und Alexander Stein fotografierten Bauwerke und Schöpfer. Jeder Teilnehmer bekommt später eine Urkunde samt Erinnerungsfoto per Mail zugesandt.

Bei ihrem Burgenbau haben Franzi (7) und Robin (10) ihrer Fantasie freien Lauf gelassen. Den Geschwistern aus Niedersachsen haben die Eltern Lutz und Vera geholfen. „Mama machte den Feinschliff “, so der Ehemann. Fast zwei Stunden hat die Familie, die schon oft auf Rügen im Urlaub war und von der Insel begeistert ist, an der Burg gewerkelt.

Große Kunst haben Janne, Lilja und Robin (v.l.) hingelegt: Den Geschwistern hat Papa Rico geholfen. Quelle: Gerit Herold

Große Kunst haben Janne (11), Lilja (6) und Robin (11) geschaffen. Stolz präsentieren sie ihre runde Burg. Bauleiter Papa Rico verlieh ihr mit einem „Eimerdruck“ eine Ziegelsteinoptik. „Wir sind extra hergekommen, die Jungs wollten unbedingt mitmachen“, so Mama Sandra. Die Geraer verbringen ihren Urlaub in Thiessow.

Jürgen und Ziehsohn Ben hatten als Vorlage das Jagdschloss im Kopf. Quelle: Gerit Herold

Ein Rügener Bauwerk als Vorlage im Kopf hatte Jürgen, der mit Ziehsohn Ben Maßarbeit verrichtete. „Das soll das Jagdschloss sein, das passt zum Thema.“ Die Urlauber aus Sachsen fühlen sich pudelwohl in Göhren. „Hier hat man alles und das Kinderprogramm ist toll“, schwärmen sie auch vom leckeren Essen und Eis.

Edwin aus Sachsen und die Brüder Eric und Sean aus Hessen (v.l.) haben sich am Strand kennengelernt und zusammen eine Burg gebaut. Quelle: Gerit Herold

Etwas Stress hatten Edwin (7) aus Sachsen und die Brüder Eric (9) und Sean (10) aus Hessen. Sie bauten ihre Burg zu dicht am Wasser. Die Zeit drängte, das Ergebnis fotografisch festzuhalten. Mit Steinen hatten die Jungs die Jahreszahl 2019 auf ihre hafenähnliche Anlage geschrieben. „Es hat viel Spaß gemacht“, meinte Edwin, der seine neuen Freunde am Strand kennenlernte.

Sarah aus London besucht auf Rügen ihre Großeltern und hat eine mittelalterliche Burg gebaut. Quelle: Gerit Herold

Sarah aus London modellierte eine mittelalterliche Burg. Die siebenjährige besucht gerade – wie jeden Sommer – mit ihrer Familie ihre Großeltern auf Rügen.

Die beiden Schwestern Antonia (l.) und Carolina aus Zwickau präsentieren ihre Burg, die sie zusammen mit Papa René geschaffen haben. Quelle: Gerit Herold

Antonia (13) und Carolina (11) Will bekamen bei ihrem Burgenbau Unterstützung von Papa René. Die Familie aus Zwickau ist von der Aktion begeistert. „Das ist eine tolle Idee. Für Familien wird hier sehr viel geboten“, meinte Mama Ines und lobte auch das Abendprogramm mit Live-Musik und Kino.

Während die Baumeister schaufelten und buddelten, sorgte plötzlich ein kräftiger Regenschauer für eine Zwangspause. Nach dem Guss hatten einige Bauwerke Sanierungsbedarf. Auch wenn es am Ende nicht 100 Sandburgen waren, hatten die Kunstwerke auf Zeit viele Bewunderer.

Von Gerit Herold

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