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Rügen Schneider und Sprenger dominieren Beachcup in Binz
Vorpommern Rügen Schneider und Sprenger dominieren Beachcup in Binz
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00:00 25.06.2018
Daniel Sprenger holt zum Schlag aus, Toni Schneider (vorn) schaut zu. Quelle: Horst Schreiber
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Binz

Am heimischen Strand wollte der Binzer Toni Schneider abliefern – und gemeinsam mit Beachvolleyballpartner Daniel Sprenger tat er das auch. Das Duo gewann am Wochenende die A-Wertung des Beachcups Binz souverän mit nur einem Satzverlust. Im gestrigen Finale schlugen sie Tommy Mehlberg und Matthias Lübcke mit 2:0.

Binz hat einen ziemlich hohen Stellenwert für uns – das ist Heimat. Die Zuschauer erwarten, dass wir das Turnier gewinnen“, erklärt Sprenger, der schon für den 1. VC Stralsund aktiv war.

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Schneider und Sprenger, die beide in Rostock leben und für das Beachteam des SSC Palmberg Schwerin starten, haben für den Cup auf Rügen die Techniker- Beach-Tour in Düsseldorf sausen lassen, bei der es um wertvolle Punkte für die nationale Meisterschaftsserie geht.

Doch auch im Ostseebad konnten die Männer durch ihren Sieg wichtige Wertungszähler sammeln. Schneider und Sprenger führen die Rangliste der Landesmeisterschaften von MV an und konnten ihren Vorsprung auf die Verfolger Konrad Lübcke und Markus Doberstein, die in Binz im Halbfinale am Spitzenduo scheiterten, ausbauen. Bereits 2016 und 2017 krönten sich Schneider und Sprenger zum Meister im Nordosten. „Wir wollten den Titelhattrick! Alles andere wäre eine Enttäuschung“, so der Binzer.

Bei den Frauen setzten sich Jennifer Scharmacher und Lisa Schröder durch. Im Finale unterlagen Wildcats-Spielerin Franziska Kühn und die Ex-Stralsunderin Josefine Antrack den Frauen aus Berlin mit 0:2. Die Landesmeisterinnen von 2016 mussten sich zunächst im Achtelfinale Stefanie Kelm und Sophie Apel aus Berlin geschlagen geben. Durch den Double-Out-Modus, bei dem man erst nach zwei Niederlagen in der K.o.-Phase ausscheidet, erhielten Kühn und Antrack über die Verlierer-Runde jedoch erneut die Chance, sich für das Finale zu qualifizieren. Im Halbfinale konnte sich das Duo gegen Kelm und Apel revanchieren. Für den zweiten Triumph in Binz nach 2016 sollte es für die (Ex-)Wildcats aber nicht reichen.

Josefine Antrack (vorn) und Franziska Kühn

„Wir hoffen immer, dass wir es ins Halbfinale schaffen. Diesmal war es sehr schwer, weil die Konkurrenz enorm stark war“, meint Antrack mit Blick auf ihre Halbfinalgegnerinnen, die Ex-Hallen-Nationalspielerinnen Maren Fromm und Kathleen Weiß und die Führende der Einzelwertung in MV, Jennifer Scharmacher. „Wenn wir alle 100 Prozent geben, sind wir auf einem Niveau“, ergänzt die angehende Lehrerin.

Kühn und Antrack haben schon zwei Turniere der Landesmeister-Serie verpasst, doch der Cup in Binz ist ein Muss. „Binz steht bei uns ganz oben auf der Liste, es ist eins der schönsten Turniere. Die Organisation ist top“, meint Kühn. Gestern wurde zudem ein C-Cup ausgespielt. Hier siegte das Herrenteam Alexander Amon/Michael Rosolski aus Greifswald. Bei den Frauen gewannen Margarethe Heyn und Caroline Wüstenhagen vom SV Warnemünde.

Horst Schreiber