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Rügen Schulsanierung wird teurer als angenommen
Vorpommern Rügen Schulsanierung wird teurer als angenommen
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00:00 13.02.2013
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Bergen

Rund 3,5 Millionen Euro hatte die Stadt einst dafür veranschlagt, ein Kostenvoranschlag des Stralsunder Planungsbüros bezifferte die Kosten nun jedoch auf insgesamt 5,2 Millionen Euro.

„Zwischen diesen Beträgen liegt ein riesiger Unterschied, ich fühle mich nicht gut beraten“, machte Ausschussmitglied Burkhard Bartel (CDU/FDP-Fraktion) seinen Unmut deutlich. „Bei diesen Summen muss man abwägen, ob der Stadthaushalt das stemmen kann und dabei nicht etwas anderes auf der Strecke bleibt.“ Ähnlich sah das auch Peter Wendekamm (DIE LINKE). „Ich habe Angst, dass wir uns zuviel zumuten.“

Von den 5,2 Millionen Euro sollen 895 000 Euro aus dem Topf der Städtebauförderung kommen, dies jedenfalls hat die Stadt beantragt. Weitere 1,6 Millionen habe das Innenministerium laut Remane als Sonderbedarfszuweisung zugesagt. 2,7 Millionen Euro müsste die Stadt als Eigenmittel aufbringen, weitere 2,1 Millionen Euro müssten (bis 2016) über Kredite finanziert werden.

Hinzu kommt ein weiteres Projekt: Die Sanierung der Südlichen Altstadt schlägt mit rund fünf Millionen Euro zu Buche. Wegen dieser zwei Großprojekte werde die Stadt, die Anfang des Jahres rund 1

327 000 Euro Schulden hatte, ihr angepeiltes Ziel, bis 2018 schuldenfrei zu sein, nicht schaffen, sondern bis 2018 einen Schuldenberg von 4,4 Millionen Euro auftürmen, so Remane. Die Vertreter des Finanzausschusses beschlossen daher, sich auch einen Kostenvoranschlag über eine abgespeckte Variante für die Regionale Schule am Grünen Berg vorlegen zu lassen.

Einen zauberhaften Wintertag erlebten Jana und Ralf Anders in der Stubnitz. „Hier sieht es wie im Märchenwald aus“, schwärmten sie angesichts der schneebedeckten Bäume.

13.02.2013

Der Förderverein des Sassnitzer Fischerei- und Hafenmuseums lädt in der kommenden Woche zum zweiten Sturmgespräch dieses Jahres ein. In der Vortragsreihe, die der Verein vor Jahren ins Leben gerufen hat und seitdem kontinuierlich organisiert, geht es diesmal um die Ausgrabungen in Ralswiek und am Kap Arkona.

13.02.2013
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