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Rügen Selliner enttäuscht von StreetFoodFestival
Vorpommern Rügen Selliner enttäuscht von StreetFoodFestival
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08:33 16.05.2019
Auch Bürgermeister Reinhard Liedtke (li.) probierte das exotische Essen. Quelle: Maik Trettin
Sellin

Europas größtes Streetfoodfestival“ war für viele Besucher offenbar eine herbe Enttäuschung. Davon zeugen auch Äußerungen in den sozialen Medien. Zum ersten Mal hatte die Selliner Kurverwaltung am vergangenen Wochenende zu exotischem Essen unter freiem Himmel eingeladen. Statt der angekündigten Vielfalt an Ständen fanden die Besucher allerdings lediglich einen Bruchteil vor. Auf der Freifläche am Seepark, die im Winter für die Eisbahn genutzt wird, hatten die Veranstalter von Freitag bis Sonntag rund ein Dutzend Stände aufgebaut. „Vielen ist das Lachen nach dem Eintritt in das umzäunte Gelände vergangen, nachdem sie die reale Anzahl der Stände festgestellt hatten. Ganze Familien sind angereist, in der Hoffnung dort auch wirklich 70 Stände zu sehen. Hier wurde im Vorfeld mit falschen Zahlen Werbung gemacht“, schreibt beispielsweise Markus Wagner. Auch andere Besucher hatten sich „ein vielfältigeres Angebot erhofft“. „Die Auswahl war für ein Festival ziemlich klein“, fand so mancher, der für den Besuch der Schlemmermeile auch noch drei Euro Eintritt bezahlt hatte.

Aus der Kurverwaltung Sellin hieße es dazu, etliche Händler seien abgesprungen, weil die Geschäfte bei der Veranstaltung in Altefähr schlecht gewesen seien. An der dortigen Strandpromenade hatten die Veranstalter vom 19 bis 22. April erste Erfahrungen gesammelt.

Kurverwaltung und Gemeinde hätten lediglich die Fläche am Seepark zur Verfügung gestellt, so Steffi Besch von der Kurverwaltung. Am Format wolle man dennoch im kommenden Jahr festhalten. „Wir wollen uns dann aber an den Vorbereitungen beteiligen und auf die Organisation Einfluss nehmen“, so Besch. So solle auf die Abschottung des Festes durch Bauzäune verzichtet und mehr Angebote für Kinder aufgenommen werden.

Die Veranstaltungsagenturen Alex und Crowdevent aus Magdeburg waren entweder nicht erreichbar oder zu keiner Stellungnahme bereit. „Gemeinsam mit unserem Partner Crowdevent haben wir ein Veranstaltungskonzept für Streetfoodfestivals erarbeitet. Seit dem Frühjahr 2016 setzen wir dieses Konzept in die Realität um“, heißt es auf der Internetseite von Alex. Die Agentur richtet Stadtfeste, Marktschreierveranstaltungen, Weihnachtsmärkte oder Stadtfeste aus.

Uwe Driest

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