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Rügen „Sonne & Meer“: Spatenstich in Lancken-Dranske
Vorpommern Rügen „Sonne & Meer“: Spatenstich in Lancken-Dranske
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09:20 18.06.2018
In Lancken-Dranske sollen 50 neue Ferienhäuser entstehen.
In Lancken-Dranske sollen 50 neue Ferienhäuser entstehen. Quelle: Uwe Driest
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Dranske

Zum symbolischen Ersten Spatenstich für die neuen Ferienhäuser im Ferienidyll „Sonne & Meer“ in Lancken lud die Vorpommersche Erschließungsgesellschaft (VPE) am Sonnabend nach Dranske-Lancken ein. Auf 5,5 Hektar sollen dort in den kommenden zweieinhalb Jahren 48 bis 55 Fünf-Sterne-Häuser entstehen, sagte Sven Krüger, Geschäftsführer der Sparkassen-Tochter VPE (die OZ berichtete). Die Sparkasse Vorpommern mit ihrer Hauptstelle in Greifswald ist mit einer Bilanzsumme von 3,6 Milliarden Euro die größte Sparkasse in Mecklenburg-Vorpommern.

Gebaut werden sollen drei verschiedene Hausvarianten mit je zwei Geschossen. Allen gemeinsam sei der weiträumige Wohn- und Kochbereich mit Gartenzugang und großzügigen Terrassen, heißt es im Prospekt zum Projekt. „Diese attraktive Ausstattung ermöglicht eine ganzjährige Auslastung und macht Ihre Ferienimmobilie zu einer aussichtsreichen Kapitalanlage in einzigartiger Lage.“ Der ursprünglich genannte Investor Harald Huth soll sich indes zurückgezogen haben.

B-Plan noch im Änderungsverfahren

Eigentümer Thomas Krauß habe das Baufeld „beharrlich und mit großer Risikobereitschaft entwickelt“, betonte Dranskes Bürgermeister Uwe Ahlers (FDP). „Nun wird eine militärische Konversionsfläche einer wirtschaftlichen Nutzung zugeführt.“ Was das Baurecht hergebe, solle auf dem Gebiet seiner Gemeinde auch umgesetzt werden, so Ahlers. Noch befindet sich der B-Plan allerdings im Änderungsverfahren. Eine flugs gegründete Bürgerinitiative hatte sich gegen den Abriss von Bunkern ausgesprochen, in denen Fledermäuse zu überwintern pflegten. Auch befürchtete sie eine weitere „Rollladensiedlung“, und schließlich könne auch die Infrastruktur überlastet werden.

Die Entwicklungsgesellschaft baute daher einen noch bestehenden Bunker unter Mitwirkung von Biologen zum Fledermausquartier aus. „Wir wollen auch auf Zäune verzichten, damit sich die Ferienhaussiedlung besser in die Landschaft einfügt“ so Krüger.

Driest Uwe

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