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Sport Rügen Badminton-Asse vergolden Leistungen
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00:00 20.01.2016
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Göhren

Bereits zum 16. Mal veranstaltete die Badminton-Jugendabteilung des TSV Empor Göhren am Sonntag die traditionellen Winterspiele in der Nordperdhalle des Ortes.

Pünktlich um 10 Uhr wurden die Winterspiele eröffnet. Zu Beginn stand das Ablegen des Spiel- und Sportabzeichens im Badminton nach den Richtlinien des Deutschen Badmintonverbandes auf dem Programm.

„Überraschend gut wurden diese Prüfungen von den Badmintonspielern gemeistert. 18 Aktive stellten sich diesen Anforderungen und Prüfungen“, sagt Günther Budahn, Badminton- Trainer des TSV Empor Göhren.

Beim Ablegen des Spielabzeichens müssen fünf badmintonspezifische Disziplinen gemeistert werden: Federball-Hochspielen (im Wechsel Vor- und Rückhand auf vier und zwei Meter), hoher und weiter Aufschlag, hohes Zuspiel über das Netz (je 20 Mal), Überkopfzielschlag und der kräftezehrende Sternenlauf. Große Anstrengungen, Kraft und Ausdauer sowie Schnelligkeit und Kondition wurden beim Sternenlauf jedem Teilnehmer abverlangt. Es mussten jeweils zwölf Federbälle in einer vorgeschriebenen Reihenfolge in einer bestimmten Zeit verteilt und wieder eingesammelt werden. „Alle Teilnehmer kämpften fast bis zur Erschöpfung und gaben alles. Sehr erfreulich war die große Einsatzbereitschaft aller Aktiven, diese Prüfungen erfolgreich zu bestehen“, so Günther Budahn.

Das Spielabzeichen in Bronze erreichten Svea Bösel, Phillip Franz, Hermine Scharf und Lilly Schönau. Das Spielabzeichen in Silber holten Sarah Kramer, Jette Hoth und Walter Haack. Das Goldspielabzeichen ging an Lea Garand, Sina Bösel, Jasmin Sandhu und Michel Herold.

Bei der Abnahme des Sportabzeichens müssen sechs Disziplinen erfolgreich bewältigt werden: Hoher Aufschlag, kurzer Aufschlag, Unterhandclear und Überkopf Drop müssen exakt gespielt werden. Außerdem müssen Schmetterbälle sicher die Zielmatten treffen. Zum Abschluss muss jeder Aktive noch eine Komplexübung absolvieren. Die Sportabzeichenprüfung in Gold errangen Emmely Friedrichs, Maike Triphan, Emma Kankel, Jenny Westphal, Louise Schröder, Hakon Grüning und Finn Hellbach. Nach der erfolgreicher Abzeichenprüfung begannen die Staffel- und Geschicklichkeitsspiele. Hier kämpften zwei Teams in den Disziplinen Federballschnelligkeitslauf und Mattenrutschen, das allen Teilnehmern viel Spass und Freude bereitete. „Die Siegermannschaft sowie die Zweitplatzierten bekamen im Anschluss ausreichend Süßigkeiten als Belohnung“, sagt Günther Budahn. Auch der Vorsitzende des TSV Empor Göhren, Wolfgang Pisch, ließ es sich nicht nehmen, diesem Badmintonevent einen Besuch abzustatten. Von den gezeigten Leistungen der Aktiven zeigte sich Pisch beeindruckt.

Gegen 13 Uhr wurde traditionell noch ein Vereinsturnier im Modus Super Melee (Schleifenturnier) der Jugendlichen und Kinder gespielt. „Bei dieser Turnierform, die über sechs Runden geht, werden die leistungsstärksten Spieler gesetzt, die in jeder neu ausgelosten Runde einen Partner zugelost bekommen. 22 Aktive des TSV Empor Göhren waren in diesem Jahr dabei“, weiß Trainer Günther Budahn.

Es waren bei diesem spannenden Doppel-Mixedturnier sowohl attraktive Ballwechsel als auch Kraft und Power sowie Ausdauer und Schnelligkeit auf höchstem Niveau zu sehen. Am Ende konnte sich Pauline Knaak souverän mit sechs gewonnenen Sätzen durchsetzen und den Goldpokal in Empfang nehmen. Den zweiten Platz erkämpfte sich Julia Fuchs , die ebenfalls alle sechs Begegnungen gewann, aber in einem schlechteren Satzverhältnis. Die Plätze drei und vier wurden hart umkämpft — hier entschied die letzte Runde über Bronze und den vierten Rang. Bronze erkämpfte sich Philipp Garand vor Lisa Giertz, die nach drei Begegnungen noch die Spitzenposition belegte, aber dann nach einem verlorenen Match auf den vierten Platz rutschte. Platz fünf erkämpfte Constantin Beddies, der um jeden Ball kämpfte.

Den sechsten Rang belegte Louise Schröder vor Tim Schwabe und Malte Schulz. Die Plätze neun und zehn belegten Lisa Stahnke und Robin Sommerhoff. Platz elf bis 15 belegten Lara Haack, Nina Gums, Lily Helmboldt, Torben Beuning und Emmely Friedrichs. Die Plätze 16 bis 22 erkämpften Maike Triphan, Sarah Kramer, Hakon Grüning, Emma Kankel, Jenny Westphal sowie Finn Hellbach und Lea Garand. „Großer Dank geht an die Eltern von Emma Kankel und Pauline Knaak sowie Familie Bösel für ihre tolle Unterstützung der 16. Winterspiele“, so Günther Budahn.



Günther Budahn und Rico Nestmann

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