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Rügen CDU-Mann pocht auf Antwort zum Nonnensee-Parkplatz
Vorpommern Rügen CDU-Mann pocht auf Antwort zum Nonnensee-Parkplatz
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14:58 19.02.2019
Der Nonnensee-Parkplatz ist immer noch dicht. Jetzt ist das Verkehrsministerium am Zug. Quelle: Uwe Driest
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Bergen

Der Parkplatz Nonnensee hängt in einer Warteschleife. Nachdem er vom Stralsunder Straßenbauamt im Dezember 2018 wegen unzureichender Verkehrssicherheit gesperrt worden war, brandete in Bergen eine Welle der Entrüstung auf (die OZ berichtete). Die Stadtverwaltung wandte sich mit einem Schreiben ans Verkehrsministerium und bat um die Wiedereröffnung oder eine kurzfristige Alternative. Eine Antwort steht noch aus.

Parallel dazu schrieb der Präsident der Stadtvertretung Bergen, Matthias Ewert (CDU), an den Leiter des Straßenbauamtes, Ralf Sendrowski. In seinem Brief hieß es unter anderem: „Bereits mehrere Jahre, sogar Jahrzehnte, wurde dieser Parkplatz vor allem von den Bergener Bürgern genutzt. Viele Einwohner unserer Stadt nutzen den Nonnensee für sportliche Aktivitäten und als Wander- bzw. Ausflugsziel. Durch die Sperrung in diesem Bereich wird eine Nutzung dieses, für uns Bergener wichtigen Naherholungsgebietes fast unmöglich, darum bitte ich Sie heute um Ihre Hilfe ... Wir sind der Meinung, im Rahmen einer Gefahrenabwägung kann es nur eine Entscheidung geben, den Parkplatz wieder zu öffnen, bis der neue fertiggestellt wurde.“

Das dauert alles viel zu lange

Eine schriftliche Antwort erhielt Ewert darauf nicht. Vielmehr habe der Straßenbauamtsleiter den Bergener CDU-Mann beim Neujahrsempfang des Landrats in Trinwillershagen auf sein Schreiben angesprochen. „Ich habe ihm mitgeteilt, dass ich erst die Antwort aus dem Ministerium abwarten muss, bevor ich ihm dazu etwas Verbindliches mitteilen kann“, sagt Ralf Sendrowski. „Das schien er auch verstanden zu haben.“

Wie Matthias Ewert gegenüber der OZ sagt, liege ihm diese Auskunft mit fast vier Wochen auch schon wieder zu lange zurück. „Brauchen die für diese kleine Entscheidung wirklich über zwei Monate?“, fragt er – und schrieb vor ein paar Tagen ein weiteres Mal an Sendrowski. Darin wies der Präsident der Stadtvertretung noch einmal auf die Situation hin. Weiter heißt es in seinem Schreiben: „Die Bürger haben mit einer Unterschriftensammlung die derzeitig 696 Unterschriften enthält, ihren Protest zur Schließung des Nonnenseeparkplatzes kundgetan. Es wäre mir deshalb noch einmal ein persönliches Anliegen, gemeinsam mit Ihnen nach Lösungen zu suchen.“

Ralf Sendrowski verweist erneut auf die noch ausstehende ministerielle Entscheidung aus Schwerin. „Auch ist es komplett unüblich, dass sich ein Stadtvertreter mit solch einem Anliegen an die Straßenbauverwaltung wendet“, sagt er. „Sowas obliegt eigentlich der jeweiligen Stadtverwaltung. Und die von Bergen ist mit dem Ministerium in Kontakt.“ Matthias Ewert vertritt weiter die Ansicht, dass es sein gutes Recht sei, sich für die Belange der Bergener Bürger auch mit Briefen an zuständige Stellen zu wenden.

Jens-Uwe Berndt

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