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Rügen Stau auf Rügen: Vollsperrung nach Unfall
Vorpommern Rügen Stau auf Rügen: Vollsperrung nach Unfall
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00:00 03.01.2017
Bergen

Ausgerechnet am Abreisetag nach der Reisewelle „zwischen den Jahren“ sorgte ein unaufmerksamer Autofahrer auf dem Festland für zusätzlichen Verkehrsstress.

Gegen 8.50 Uhr verursachte der 33-jährige Fahrer eines Pkw Dacia auf der B 96 zwischen den Anschlussstellen Brandshagen und Miltzow südlich von Stralsund einen Auffahrunfall, bei dem er leicht verletzt wurde. Der Fahrer befuhr die zweispurige B 96 in Richtung A 20. Zur Absicherung von Bauarbeiten an der rechten Schutzplanke stand auf dem rechten Fahrstreifen eine Verkehrsleittafel mit Anhänger, die den Verkehr auf die linke Spur umlenken sollte. Die übersah der aus Velgast stammende Fahrer „aus bisher ungeklärter Ursache und fuhr auf die Verkehrsleittafel auf“, teilte die Polizei mit. Dabei verletzte er sich leicht und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Zur Bergung sowohl des Autos als auch der Verkehrstafel und um ausgelaufenes Benzin beseitigen zu können, musste die Fahrbahn für mehr als zwei Stunden voll gesperrt werden. Den Schaden schätzte die Polizei auf rund 15000 Euro. So führte die Abreisewelle der Urlauber nach dem Jahreswechsel am Montag zu Staus besonderen Ausmaßes auf Rügen. Die unglückliche Kombination von Rückreisewelle und Unfall führte zu kilometerlangen Schlangen. Der Verkehr stockte nicht nur zwischen Rambin und der Rügenbrücke, sondern zeitweise ging sogar bis Bergen und Karow gar nichts mehr. Ab etwa zehn Uhr habe sich der Rückstau bis nach Bergen bemerkbar gemacht, beobachtete der Betreiber einer Tankstelle , auf deren Gelände sich etliche Urlauber eingefunden hatten, um die Zeit lieber bei abgestelltem Motor verstreichen zu lassen.

Zu vollständigem Stillstand kam es zumindest zeitweise auf den Abschnitten zwischen Rambin und Stralsund sowie um Bergen herum. Dort standen die Autos Stoßstange an Stoßstange. Dazwischen floss der Verkehr vor allem an den Zusammenführungen von zwei auf eine Spur immer wieder zäh. Verkehrsteilnehmer mussten erhebliche Wartezeiten in Kauf nehmen. Erst nach Aufhebung der Sperrung um 11.45 Uhr kam wieder Bewegung in den Abreiseverkehr und am Nachmittag hat sich die Lage laut Polizeisprecher entspannt. Die Lichtzeichenanlagen auf der Rügenbrücke wurden so geschaltet, dass der von der Insel abfließende Verkehr zusätzlich die mittlere Spur nutzen konnte. Am Nachmittag hatte sich die Lage dann vollständig entspannt.

Uwe Driest

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