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Rügen Teilnehmerrekord bei Osterhasen-Fahrt
Vorpommern Rügen Teilnehmerrekord bei Osterhasen-Fahrt
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00:00 07.04.2015
Die Geschwister Annika (6, l.) und Malte (9, r.) aus Altefähr sowie Emely (10) aus Stralsund führten als Osterhasen die Gäste auf dem Hasenweg zu den Verstecken der Osternester in der Granitz. Quelle: Dieter Lindemann
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Putbus

Mit einem Besucherrekord ging am Karfreitag die diesjährige Osterhasen-Sonderfahrt des Rasenden Roland zu Ende. 284 Gäste konnten der Vorsitzende Horst Thiele und die anderen Mitglieder des Modellbahnclubs Sassnitz sowie die Betreiber der Rügenschen Bäderbahn an Bord der Kleinbahn begrüßen — so viele wie noch nie. „Alle Plätze im Sonderzug waren wieder mit neugierigen und erwartungsfreudigen großen und kleinen Fahrgästen besetzt“, sagte Thiele. Restlos ausverkauft war die Tour, und das, obwohl diesmal ein Waggon mehr an den Sonderzug angekoppelt worden war. Insgesamt acht geschmückte Personenwaggons, einen Mitropa- und einen Gepäckwagen zog die Dampflok von Putbus nach Göhren. Doch selbst das reichte nicht aus, um die Nachfrage zu befriedigen. „Wir mussten leider wieder einige Interessenten, die sich anmelden wollten, auf die Warteliste setzen“, bedauert der Vereinsvorsitzende Thiele, der auch diesmal als Schaffner fungierte. Immer wieder wurde er von den Gästen gefragt, warum nicht noch mehr Waggons an die Dampflok angehängt würden, um weitere Fahrgäste mitnehmen zu können. Doch Thiele zuckt hilflos die Schultern: „Das ist technisch leider nicht möglich.“ In diesem Jahr habe der Zug seine maximale Länge erreicht. Mehr gehe einfach nicht.

Zu denen, die Glück hatten, gehörte die sechsjährige Kendra aus Bergen mit ihren Eltern Rena und Hannes. „Wir haben bereits vor fünf Wochen unsere Fahrkarten bestellt“, erzählten die Insulaner, die mit ihren Plätzen im Waggon Nr. 1 sehr zufrieden waren. Dass man sich frühzeitig anmelden muss, wussten die Bergener aus den Vorjahren. Schon dreimal sind sie mit dem Osterhasen auf Sonderfahrt gegangen. „Vor zwei Jahren war Kendra in dicke Wintersachen gehüllt und hatte im tiefen Schnee das Osternest gesucht“, erinnerten sie sich am Karfreitag lachend, während sie den sonnigen Frühlingstag genossen und unterwegs die ersten Buschwindröschen entdeckten.

Eine „Wiederholungstäterin“ ist auch Eva Schwerin. Die Bergenerin hatte ihre Enkel Oskar (3) und Niklas (13) mitgenommen. „Es hat uns im letzten Jahr so gut gefallen, dass wir heute wieder dabei sind“, sagte sie. Die Tour sei gleich ein Ostergeschenk für ihre beiden Enkel, erzählt die Oma, die sich noch lebhaft an die Sonderfahrt des vergangenen Jahres erinnern kann. Damals hatte Oskar dem Osterhasen seinen Nuckel geschenkt und fortan auf den kleinen „Tröster“ verzichtet. Abends beim Schlafengehen sei er noch ein wenig traurig gewesen. „Aber das hat sich schnell gelegt“, sagt Eva Schwerin schmunzelnd. Diesmal freuten sich ihre Enkel vor allem auf die Gelegenheit, in Göhren zum Lokführer in den Stand steigen zu können und dort ein Stückchen mitzufahren.

Während sich der Zug am Vormittag in Putbus in Bewegung gesetzt hatte, waren Mitglieder des Vereins zur Haltestelle in der Granitz unterwegs, um im Wald Osternester für die 108 Kinder zu verstecken.

Für die Erwachsenen dekorierten sie zwei Bäume mit kleinen Fläschchen, mit deren Inhalt sich die großen Passagiere von innen wärmen konnten. Drei aufgeweckte Osterhasen, nämlich die Geschwister Annika (6) und Malte (9) aus Altefähr sowie Emely (10) aus Stralsund, führten die Gäste auf dem Hasenweg zu den Verstecken, die die Kinder anschließend ausfindig machten. In Göhren nutzten viele Passagiere den Aufenthalt für einen Spaziergang. Auf der Rücktour nach Putbus gab es noch einmal einen Halt mit einigen Scheinanfahrten, was vor allem die Fotofreunde begeisterte.

Wir mussten wieder einige Interessenten auf die Warteliste setzen.“Horst Thiele, Vereinsvorsitzender



Dieter Lindemann

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