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Rügen Schinkelpreis würdigt Einsatz für das einzige Schauspielhaus der Insel in Putbus
Vorpommern Rügen Schinkelpreis würdigt Einsatz für das einzige Schauspielhaus der Insel in Putbus
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12:25 28.10.2019
Vorstandsvorsitzender Ernst Heinemann und Putgartens Bürgermeisterin Iris Möbius überreichen Klaus Möbus (v. r.) vom Theaterförderverein den Schinkelpreis. Quelle: Christine Zillmer
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Putgarten/Putbus

Der Schinkelpreis des Fördervereins Kap Arkona geht in diesem Jahr an den Förderverein Theater Putbus. In einer Lobesrede überreichte Vorstandsvorsitzender Ernst Heinemann zusammen mit der Bürgermeisterin von Putgarten, Iris Möbius, Blumen, die Urkunde und einen Scheck über 1000 Euro an Klaus Möbus, dem Vorsitzenden. „Die gemeinnützige Arbeit ist aus dem Kulturbereich nicht mehr wegzudenken“, sagt Heinemann. „Etwas zu tun, ohne die Hand aufzuhalten, ist heutzutage schon etwas Besonderes.“

Sehnsuchtsort Theater

Ernst Heinemann verweist auf die lange Geschichte des Theaters in Putbus, das im kommenden Jahr sein 200-jähriges Jubiläum feiert. Der Förderverein kann sich altersmäßig mit dem Theater nicht messen, ist aber seit seiner Gründung 1992 ein wichtiger Bestandteil für die Entwicklung des Schauspielhauses. Für Heinemann ist klar: „Es gibt viele Orte, die Sehnsuchtsorte sind auf Rügen – und dazu gehört auch das Theater Putbus.“ Wie Klaus Möbus sagt, habe sein Verein in den zurückliegenden Jahren schon einiges bewirkt. So lege man unter anderem Wert auf die Umsetzung des Bildungsauftrages, der auch in der Satzung festgeschrieben ist. Kinder- und Jugendarbeit gehörten genauso unterstützt, wie die Organisation der Putbus-Festspiele und der Rügen-Kabarett-Regatta.

Suche nach Mitgliedern

Klaus Möbus hofft für das kommende Jubiläumsjahr des Theater Putbus auf einen Mitgliederzuwachs. „Wir sind nicht ganz 200 Leute“, sagt er. „Ich hoffe, wir können 2020 die Zahl rund machen. Der Preis hilft vielleicht dabei. Schinkel und Putbus passen einfach zusammen und das Theater Putbus ist eines Schinkels würdig.“ Für Bürgermeisterin Beatrix Wilke ist der Preis verdient. „Ich selbst arbeite im Theater-Förderverein mit und unterstütze die Arbeit. Die Mitglieder stellen viele gute Sachen auf die Beine. Immerhin gibt es nur ein Theater auf Rügen und deshalb ist es wichtig, es zu erhalten“, sagt sie. „Ich bin stolz auf das Theater.“ Nach der Preisverleihung direkt am Schinkelturm des Kap Arkona wurde gefeiert. In den Räumlichkeiten des Fördervereins Kap Arkona wurde bei einem Imbiss weiter über die Zukunft gesprochen und zurück in die Vergangenheit geschaut. Auf Schautafeln waren die bisherigen Preisträger des Schinkelpreises zu sehen.

Bewerbung hat überzeugt

 Seit 1994 wird dieser Preis nun schon ausgerufen. Arno Wieksne ist Gründungsmitglied am Kap und war bei der Feiergesellschaft mit seiner Frau dabei. „Wir haben damals den Förderverein Kap Arkona gegründet. Wir saßen im Keller des Schinkelturmes und überlegten, was wir für die Kultur und das Kap Arkona tun könnten. Nun sind wir schon so lange dabei und haben viel erreicht“, sagt er. Für den diesjährigen Schinkelpreis gab es zwei Bewerbungen. „Die Bewerbung des Fördervereins Theater Putbus hat uns dann überzeugt“, sagt Ernst Heinemann. Diese ging auf Brigitte Krooß aus Sehlen und Hanne Petrick aus Altenkirchen zurück. Die Frauen verfassten drei Seiten der Begründung, auf denen sie die Arbeit und die Ergebnisse des Vereines herausstellten. „So viel ehrenamtliches Engagement für das Theater und damit für mehr kulturelle Vielfalt auf unserer Insel Rügen hat unseres Erachtens die Würdigung mit dem Schinkelpreis verdient“, heißt es in dem Brief.

Von Christine Zillmer

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