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Rügen Urlaubsfreuden auf dem Raketenhügel
Vorpommern Rügen Urlaubsfreuden auf dem Raketenhügel
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22:00 09.02.2014
Relikte des kalten Krieges: Wer von Neuenkirchen nach Moritzhagen schaut hat die alten und maroden Bunker der ehemaligen Militärliegenschaft der NVA vor Augen. Quelle: Udo Burwitz
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Moritzhagen

Die Bunkeranlagen auf der zu DDR-Zeiten vom Militär genutzten Anhöhe in Moritzhagen (auf Rügen) sollen verschwinden. Auf dem Gelände im Westen der Insel Rügen will Geschäftsmann Hardy Britze aus Cottbus ein Feriendorf errichten. Laut Investor soll mit dem Umsetzen des Millionen-Projektes noch in diesem jahr begonnen werden. Die Pläne dafür werden jetzt im Amt West-Rügen öffentlich ausgelegt. Sie sehen den Bau von 40 Ferienhäusern, 90 Caravan-Stellplätzen sowie eines Wellnessbereiches mit Schwimmhalle und eine gastronomische Versorgung vor. Das 21 Hektar große Areal der ehemaligigen Militärliegenschaft mit ihren noch vorhandenen Raketenbunkern erwarb Britze bereits im Herbst 2010 zusammen mit dem  Hallenser Geschäftsmann Achim Schäfer vom Bund. Auf einem Teilbereich der Anhöhe wurde bereits ein Solarpark mit einer Leistung von 2100 Megawattstunden sauberer Energie errichtet.

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Udo Burwitz