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Rügen Verbrennen von Pflanzenresten Vom 1. bis 31. Oktober erlaubt
Vorpommern Rügen Verbrennen von Pflanzenresten Vom 1. bis 31. Oktober erlaubt
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00:00 26.09.2014
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Bergen auf Rügen Unter bestimmten Voraussetzungen ist ab 1. Oktober das Verbrennen von Pflanzenabfällen, die auf nicht gewerblich genutzten Gartengrundstücken anfallen, wieder erlaubt.

Die Pflanzenabfall-Landesverordnung sagt dazu aus, dass Pflanzenabfälle durch Liegenlassen, Verrotten, Einbringen in den Boden verwertet oder die vorhandenen Entsorgungsmöglichkeiten, wie z.B.die Biotonne, genutzt werden sollen. Nur wenn dies und das Nutzen der angebotenen Sammelsysteme nicht möglich oder nicht zumutbar sind, ist das Verbrennen auf privaten Gartengrundstücken gestattet.

Hierbei ist nur die Beseitigung von Pflanzenabfällen erlaubt! Werden bei derartigen Pflanzenverbrennungen Abfälle vernichtet, stellt dies eine illegale Abfallentsorgung dar, die mit einem Bußgeld bis zu 100.000 Euro geahndet werden kann.

Das Verbrennen ist zeitlich auf die Monate März und Oktober begrenzt und werktags zwei Stunden täglich in der Zeit von 8 bis 18 Uhr zulässig. Bei einer Gartenanlage handelt es sich in der Regel um ein Grundstück, welches in Parzellen eingeteilt ist. Das heißt, auch hier ist das Verbrennen pro Anlage nur zwei Stunden täglich erlaubt.

Grundsätzlich ist darauf zu achten, dass Anwohner durch das Verbrennen nicht beeinträchtigt werden.

Die pflanzlichen Abfälle sind vor dem Verbrennen umzulagern, sobald fünf Tage seit ihrem Anfall vergangen sind. Natur- und brandschutzrechtliche Bestimmungen sind einzuhalten. Pflanzliche Abfälle, die bei der genehmigten Feldheckenpflege oderRodungvon Obstanlagen anfallen, dürfen im Zeitraum vom 1.Oktober bis 31. März verbrannt werden. Auch dies ist nur gestattet, wenn eine Entsorgung bzw.

Verwertung durch Liegenlassen, Verrotten, Einbringen in den Boden oder im Rahmen einer ordnungsgemäßen Grundstücksnutzung auf einem anderen Grundstück nicht möglich oder nicht zumutbar ist.



OZ

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