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Rügen Volkes Wille für Fortbestand der Mönchguter Museen
Vorpommern Rügen Volkes Wille für Fortbestand der Mönchguter Museen
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12:35 14.03.2015
Das Heimatmuseum ist wie die drei anderen Einrichtungen der Mönchguter Museen in Göhren seit Monaten geschlossen. Quelle: Gerit Herold
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Göhren

Dass die Zukunft der Mönchguter Museen im Südosten der Insel Rügen nicht in einer Reduzierung auf eine „Heimatstube“ liegt, sondern in der Herausarbeitung eines „Pommerschen Trachtenmuseums“ als weiterhin wissenschaftlich arbeitendes Museum, dafür hat sich das Gros der Anwesenden bei der großen Bürgerinformationsveranstaltung ausgesprochen, informiert Göhrens Bürgermeister Wolfgang Pester (parteilos). Die war initiiert worden, um vor einer Grundsatzentscheidung der Gemeindevertretung Volkes Willen anzuhören. Rund 110 Interessenten waren gekommen.

„Wir werden es also weiter in die Hand nehmen, Fördermittel für das Heimatmuseum einzuwerben“, so Pester. Für die Sanierung und Erweiterung des denkmalgeschützten Gebäudes sind bereits Mittel beantragt worden. Rund 630 000 Euro sind derzeit die geschätzten Gesamtkosten. Für die Finanzierung der materiellen und inhaltlichen Erneuerungen sollen über das Programm Leader und die Kommunalgemeinschaft Pomerania Mittel fließen. Der Museumshof könnte „Erlebnishof“, das Museumsschiff mit seinem maritimen Gelände verpachtet werden. Der Museumsförderverein behält das „Haus Damp“ als Vereinssitz und bewirtschaftet das „Rookhus“. Große Herausforderung bleibt neben der Finanzierung die Betreibung der Museen.

Die vier Einrichtungen der Mönchguter Museen in Göhren - Heimatmuseum, Museumshof, „Rookhus“ und Museumsschiff „Luise“ sind seit Monaten geschlossen. Der Museumsförderverein hatte nach 12-jähriger Trägerschaft im Mai letzten Jahres den Bewirtschaftungsvertrag mit der Gemeinde gekündigt, weil er die Kosten für Personal und Unterhaltung nicht mehr hätte aufbringen können (die OZ berichtete). Seit dem 1. Juni ist die Kurverwaltung Göhren wieder für den Betrieb zuständig, Eigentümer ist die Gemeinde. Die Museumsleiterin ist die einzige Mitarbeiterin, die übernommen wurde.



Gerit Herold

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