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Rügen Was wird aus dem letzten großen Filetstück?
Vorpommern Rügen Was wird aus dem letzten großen Filetstück?
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06:27 25.06.2015
Ideenskizze für eine innenliegende Marina am MZO-Gelände.
Ideenskizze für eine innenliegende Marina am MZO-Gelände. Quelle: Meding Plan und Projekt Gmbh
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Binz

Wie weiter mit der städtebaulichen Entwicklung im größten Ostseebad der Insel Rügen? Mit der Thematik beschäftigen sich die Gemeindevertreter von Binz auf ihrer Sitzung am Donnerstag. Im nichtöffentlichen Teil der Beratung soll dazu ein Grundkonsens gefunden werden. Dabei wird es nach OZ-Informationen unter anderem auch um das letzte große Filetstück von Binz gehen: das sogenannte MZO-Gelände. Für das hat die CDU-Fraktion der Gemeindevertretung eine Vision: eine innenliegende Marina.

Die Idee ist nicht neu, fand aber bisher keine Mehrheiten und so verschwanden die Pläne aus dem Jahre 2008 wieder in der Schublade.

„Wir wollen das Thema wieder in die Öffentlichkeit bringen und auch in die Gemeindevertretung“, kündigt CDU-Frontmann Ulf Dohrmann an. Der Hafen sei eine enorm wichtige, weil nachhaltige Infrastrukturmaßnahme für Binz.

Seit Jahren zerbrechen sich die Gemeindeväter den Kopf darüber, wie die brache Fläche auf dem Gelände des ehemaligen Mehrzweckobjektes (MZO) zwischen Binz und Prora am besten belebt werden könnte. Ideen gab es einige. Ein Schulzentrum, eine Ostsee-Universität, bezahlbarer, qualitativer Wohnraum für Binzer waren Vorschläge. Der Dauerfavorit: Ein Sport- und Freizeitzentrum. Doch Investoren in spe dafür kamen und gingen.



Gerit Herold