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Rügen Wehrführer froh: Endlich ein Rettungsboot
Vorpommern Rügen Wehrführer froh: Endlich ein Rettungsboot
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12:25 07.03.2018
Putbus

Sebastian Götte freut sich heute schon auf das Ende der Woche. Sicherlich, weil dann zwei freie Tage folgen, aber vor allem, weil Innenminister Lorenz Caffier (CDU) am Freitagnachmittag die Freiwillige Feuerwehr Putbus besucht. Und er kommt nicht mit leeren Händen, sondern wird einen Bewilligungsbescheid über 25 000 Euro an Bürgermeisterin Beatrix Wilke und den Wehrführer übergeben. „Mit dem Geld kann für unsere Feuerwehr das dringend benötigte Rettungsboot samt Trailer angeschafft werden“, sagt Götte, der seit 2015 die Wehr mit 31 aktiven Mitgliedern leitet.

Dass die Stadt Geld fürs Boot bekommen – dafür soll sich nach OZ-Informationen der Landtagsabgeordnete und Putbusser Bürgervorsteher Burkhard Lenz (CDU) maßgeblich eingesetzt haben. Denn die 25 000 Euro sind Bestandteil des millionenschweren Strategiefonds der Landesregierung. Den kritisiert die Opposition im Land, weil vorrangig Abgeordnete der Koalition in ihren Wahlkreisen Geld verteilen würden.

Das sieht Götte in diesem Falle gut angelegt. „Ohne das Geld müssten wir wahrscheinlich noch ewig auf ein Boot warten“, macht er deutlich. Dabei seien sie dringend darauf angewiesen, „denn wir tragen Verantwortung für den großen küstennahen Bereich zwischen Altkamp und Klein Stresow. Auch im Hochwasserfalle sind wir mit dem Schlauchboot mit festem Rumpf endlich handlungsfähiger“, sagt Götte.

In der Vergangenheit sei die Putbusser Wehr auch zu Einsätzen im Hafen Lauterbach gerufen worden, wenn dort infolge von Havarien Betriebsstoffe aufgenommen und beseitigt werden mussten. „Dazu braucht man zwingend ein Schlauchboot. Aber weil wir keines hatten, mussten die Feuerwehren aus Breege und Schaprode anrücken. Das wird nun endlich nicht mehr nötig sein“, ist Götte froh.

Chris Herold

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