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Rügen Weitere Warnstreiks im Nahverkehr möglich
Vorpommern Rügen

Weitere Warnstreiks im Nahverkehr im Landkreis Vorpommern-Rügen möglich

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13:26 21.01.2020
Knapp 50 Mitarbeiter streikten am 16. Januar vor dem Bergener Betriebshof am Tilzower Weg 33. Quelle: Mathias Otto
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Bergen

Nach dem Streik ist vor dem nächsten Streik. Die Verkehrsgesellschaft Vorpommern-Rügen (VVR) hält weitere Arbeitsniederlegungen im kommunalen Busverkehr im Landkreis Vorpommern-Rügen für möglich. „Am 17. Januar wurde die zweite Runde der Tarifverhandlungen zwischen der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi Nord und dem Kommunalen Arbeitgeberverband ergebnislos vertagt. Die nächste Verhandlungsrunde findet am 28. Januar statt“, informiert Pressesprecher Michael Lang. Es sei daher nicht auszuschließen, dass die Gewerkschaft zu weiteren Warnstreiks im Öffentlichen Personennahverkehr aufrufen wird. Zum vorerst letzten Mal hatten Busfahrer am 16. Januar von morgens an bis gegen 10 Uhr die Arbeit nieder gelegt. „Zum jetzigen Zeitpunkt ist aber weder der mögliche Zeitraum noch der Umfang bekannt“, blickt Lang vage voraus.

Nach dem Scheitern der Verhandlungen am vergangenen Freitag hatte ein Sprecher der Gewerkschaft ausgeführt, dass Arbeitsniederlegungen und andere Aktionen bis zum neuen Verhandlungstermin am 28. Januar wahrscheinlich seien und kurzfristig angekündigt würden.

Die Gewerkschaft fordert für die rund 1500 Beschäftigten 2,06 Euro mehr pro Stunde bei einer Laufzeit von einem Jahr. Dies entspricht dem Sprecher zufolge für die unterste Einkommensgruppe einem Plus von 15 Prozent. Zudem will Verdi 100 Euro extra im Monat, um den Abstand zu den Einkommen der Kollegen in Schleswig-Holstein zu verkleinern.

Der Kommunale Arbeitgeberverband hatte die Forderung als wirtschaftlich nicht tragbar zurückgewiesen. Würde sie erfüllt, wären Fahrpreiserhöhungen, Angebotseinschränkungen und Restrukturierungsmaßnahmen nötig.

Die Verkehrsgesellschaft bittet wegen der ungewissen Lage ihre Fahrgäste, sich regelmäßig vorab in den Medien sowie auch auf der Homepage und der VVR-Facebook-Seite zu informieren.

Von Chris Herold

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