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Rügen Zweckverband investiert millionenschwer
Vorpommern Rügen Zweckverband investiert millionenschwer
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18:56 17.12.2018
Der Hauptsitz des Zweckverbandes für Abwasserversorgung und Abwasserhandlung befindet sich in Bergen. Quelle: Christian Niemann
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Bergen

Rügens Wasserwirtschaftler halten auch 2019 an einer Tradition fest: Der Zweckverband für Wasserversorgung und Abwasserhandlung investiert auch im 27. Jahr seines Bestehens millionenschwer in den Ausbau seines Trink- und Abwassersystems. An die 17 Millionen Euro werden es in diesen beiden Sparten sein. „Hinzukommen noch einmal knapp 30 Millionen Euro für den weiteren Ausbau des Breitbandnetzes auf Rügen und Hiddensee. Dafür haben wir auch mehr als 25,5 Millionen Euro an Fördermitteln zur Verfügung“, sagt Reinhard Litty, Vize-Chef des kommunalen Zweckverbandes. Und das kann er sagen, weil die Mitglieder Verbandsversammlung kürzlich den Wirtschaftsplan für 2019 abgesegnet haben.

Dem Zahlenwerk zufolge sollen in den kommenden zwölf Monaten mehr als 6,24 Millionen Euro in die Trinkwasserversorgung investiert werden. „Ein wichtiges Vorhaben dabei ist der Bau einer Verbundleitung vom Versorgungsgebiet Bergen-Sehlen nach Boldevitz“, sagt Litty. Veranschlagt für das Vorhaben sind 360 000 Euro. Ziel sei es, das Wasserwerk Boldevitz abzulösen. Das Wasserwerk Karow wird dagegen in den nächsten Jahren neu gebaut. 970 000 Euro stehen dafür für 2019 im Plan. „Dazu wollen wir für etwa eine halbe Million Euro auch vier Brunnen erneuern lassen“, blickt Litty in die Liste der Vorhaben. In der sind auch Projekt für Alt Reddevitz, Promoisel und Muglitz/Wobbanz aufgeführt. In den drei Ortschaften sollen für insgesamt 760 000 Euro private Wasserversorgungsanlagen abgelöst werden. Auch im Zusammenhang mit kommunalen Straßenbauvorhaben ist der Zweckverband mit von der Partie. In diesem Falle handelt es sich um die Ringstraße in Bergen, die Neuenkirchener Ortsdurchfahrt und die Zinglingstraße in Binz. Litty dazu: „Dort lassen wir jeweils die Wasserleitungen erneuern.

Abwasserseitig sollen mehr als 10,73 Millionen Euro investiert werden. Davon entfallen mehr als 7,9 Millionen auf die Schmutzwasserentsorgung und über 2,8 Millionen auf die Regenwasserableitung. Auf der Kläranlage Bergen soll für etwa 300 000 Euro eine Sandannahmestation gebaut werden, in der Sand gereinigt werden kann. „Auf der Kläranlage Sagard wollen wir dagegen für 273 000 Euro die Belüftung umrüsten. Die letzten Tage der Kläranlage mitten in Poseritz scheinen dagegen gezählt zu sein. Das Abwasser soll zukünftig in der Kläranlage Garz gereinigt werden. „Deshalb müssen wir eine Abwasserdruckleitung von Poseritz nach Zeiten bauen lassen. Die wird etwa 400 000 Euro kosten“, weiß Litty. Das Schicksal der Kläranlage Poseritz wird zukünftig auch die von Putgarten teilen. „Sie wird aufgegeben, damit wir Betriebskosten sparen.“ Damit dies der Fall sein kann, soll für eine halbe Million Euro eine Abwasserdruckleitung von Putgarten nach Altenkirchen gebaut werden.

In Sachen Breitbandausbau wird es heute in Poseritz offiziell. Dort erfolgt der offizielle Baustart für das nächste Projektgebiet auf der Insel. „Somit steht auch im Rügener Süden in absehbarer Zeit eine schnelle Glasfaseranbindung bereit“, blickt Litty voraus.

Chris-Marco Herold

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